Mein Programm – hier als Blog

09. September 2020

Finnentrop 2030: Modernisierung unseres FINTO

Eine gute Mitteilung kurz vor den Kommunalwahlen für die Gemeinde Finnentrop: heute erhielten wir – über die Medien – die Nachricht, dass ein von uns schon 2018 gestellter Antrag auf Förderung von Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen im Erlebnisbad FINTO jetzt doch noch positiv beschieden wird.

Wir hatten seinerzeit, nachdem im Jahre 2015 ein entsprechender Antrag leider nicht bedient werden konnte, für verschiedene dringend erforderliche Maßnahmen im Erlebnisbad einen Förderantrag zum Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ gestellt. Für die Erneuerung der Schwimmbad- und Heiztechnik, eine Teil-Dachsanierung, die Sanierung des Sportbeckens, aber auch für die Attraktivierung des Saunabereichs hatten wir insgesamt rd. 3,6 Mio. € an Investitionen angemeldet. Wir erhofften eine Förderung von 45 %.

Nachdem auch diese Förderung zunächst ausblieb, wurde auf Vorschlag der Verwaltung dann beschlossen, die dringend notwendige Sanierung und Modernisierung des Saunabereichs auch ohne Fördermittel durchzuführen; die Arbeiten laufen bekanntlich.Auch wenn bei einer Förderung von bis zu 1,76 Mio. € zu 3,56 Mio. € Gesamtkosten noch ein beträchtlicher Eigenanteil von mehr als 50 % verbleibt, freuen wir uns über diese phasenweise nicht mehr erwartete Förderung. Nach Eingang des Bewilligungsbescheides werden wir die konkreten Planungen kurzfristig aufnehmen. Ob schon 2021 mit der Umsetzung begonnen werden kann, hängt auch von den Ergebnissen der Planung ab.

Für die Bemühungen, die Gemeinde Finnentrop doch noch in ein Bundes-Förderprogramm zu „hieven“, bin ich den heimischen Bundestagsabgeordneten Nezahat Baradari und Dr. Matthias Heider ausgesprochen dankbar. Ich freue mich auch, dass auch Kommunalwahlkandidaten die Arbeit der Verwaltung durch Nachfragen unterstützt haben. Ausdrücklich freue ich mich auch für die eigene Verwaltung, die schon 2015 und dann erst recht 2018 aufgepasst und dann einen Förderantrag in aller Eile auf den Weg gebracht hat. Wieder eine erfolgreiche Mannschaftsleistung des Rathauses in Finnentrop!Mit dieser Mannschaft möchte ich die Arbeit in der und für die Gemeinde Finnentrop fortsetzen. Dafür trete ich am Sonntag erneut als Ihr Bürgermeisterkandidat an.

08. September 2020

Finnentrop 2030: Begegnungen

Bild könnte enthalten: Dietmar Heß, Anzug, Text „GLINGE HEGGEN 00 08 OSTENTROP WERINGHAUSEN SCHWARTMECKE SCHLIPRÜTHENER MUHLE SCHÖNHOLTHAUSEN INNENTROP GIEBELSCHEID FAULEBUTTER SERKENRODE ALTFINNENTROP KLINGELBORN STEINSIEPEN RÖNKHAUSEN HULSCHOTTEN HOLLENBOCK SCHLIPRÜTHEN FRETTER ILLESCHLADE BECKSIEPEN LENHAUSEN KUCKUCK FEHRENBRACHT DAHM BAMENOHL RAMSCHEID SANGE B8SS SCHÖNDELT WÖRDEN - I n 5“

Heute muss ich mich beeilen, um diesen Post noch vor Mitternacht zu senden. Eine längere Sitzung des Rates gab es heute Abend, in der ich mal wieder gespürt habe, dass das Reden miteinander manche (wirklichen oder künstlichen) Konflikte verhindert.Und da fielen mir die vielen Begegnungen in meiner Dienstzeit ein, die ich mit Menschen aller Altersklassen und aller Herkunft gehabt habe und die mich bereichert haben. Ich habe viel erfahren und viel über Denkweisen gelernt. Dies gilt besonders für die zahlreichen Alters- und Ehejubiläen, zu denen ich als Gratulant im Namen der Gemeinde gratulieren durfte. Dort habe ich kleine und große Familienverbände kennengelernt, dort ist mir vieles mit auf den Weg gegeben worden, was ich mit Mitstreitern in praktische Arbeit umsetzten konnte. Und die sprichwörtliche Altersweisheit hat mir imponiert – so wie die Dankbarkeit, die ich so oft erleben durfte.Vom Respekt vor der älteren Generation und ihrer Lebensleistung habe ich an dieser Stelle schon gesprochen. Wer mit den Menschen redet, das gilt über alle Generationen hinweg, der erfährt mehr, als das in Sitzungen, Workshops oder sonst wo möglich ist. Ich will auch zukünftig unseren Bürgerinnen und Bürgern ein aufmerksamer Ansprechpartner sein. Diesem Anspruch will ich auch zukünftig gerecht werden.

07. September 2020

Finnentrop 2030: Kunstrasen erneuern

Bild könnte enthalten: Himmel, im Freien und Natur

Für die Erneuerung des Kunstrasens auf dem Sportplatz im Schulzentrum Finnentrop (siehe Bild) ist ein Zuschussantrag des FC Finnentrop im Rahmen des Förderprogramms „Moderne Sportstätte 2022“ bereits auf dem Weg.Ich war zuletzt vor knapp drei Wochen auf der Anlage von Rot-Weiß 1927 Ostentrop-Schönholthausen. Der dortige Kunstrasen ist auch „hin“. Mit RWO haben wir einst das Modell der Finanzierung der Plätze durch unsere Vereine durchexerziert. Erfolgreich, und da gab es auch noch andere Fördermöglichkeiten. Trotzdem wurde daraus ein die Vereine forderndes Programm, das wir aber auch in der Folgezeit durchhalten konnten. Mit anderen Vereinen haben wir dann ein Vorfinanzierungsmodell vereinbart, die Prioritäten zwischen allen Vereinen einvernehmlich abgesprochen und am Ende waren alle zufrieden.Ein ähnlicher Kraftakt steht uns jetzt bevor. Ob wir aber erneut den Vereinen so viel abverlangen können, halte ich für fraglich. Die Finanzierung eines riesigen Eigenanteils ist auch für die Vereine nicht leichter geworden. Wir müssen das erneut so austarieren, dass die Lasten realistischerweise auf allen Seiten getragen werden können.Finnentrop und Ostentrop sind erst der Anfang. Andere Vereine werden nachziehen müssen. Wir müssen deshalb rechtzeitig wieder mit den Vereinen sprechen, über Zeiträume. Prioritäten und Finanzierbarkeit sprechen. Das duldet keinen großen Aufschub mehr. Im Frühjahr 2020 müssen wir das Thema aufnehmen und gemeinsam eine Strategie entwickeln. Auch bei der Gemeinde gibt es kein Füllhorn, aus dem man beliebig ausschütten könnte. Deshalb muss rechtzeitig darüber reden. Ich packe das an, darauf können Sie sich verlassen.

06. September 2020

Bürgermeisterwahl 2020: so funktioniert die Steuerung einer Gemeinde

Bild könnte enthalten: Dietmar Heß, Text „Ein Bürgermeister für alle. Woll! Dietmar Heß“

Heute in meinem 50. Post will ich noch einmal auf die Mehrfachrolle des Bürgermeisters einer Kommune eingehen. Er ist zugleich Chef der Verwaltung, Repräsentant der Gemeinde und Vorsitzender des Rates.Als Chef der Verwaltung hat er das Alltagsgeschäft zu erledigen, die sogenannten Geschäfte der laufenden Verwaltung. Vor allem bringt er die Vorlagen der Verwaltung für die politischen Beratungen ein, anschließend ist er für die Umsetzung von Ratsbeschlüssen zuständig. Als Vorsitzender des Rates hat er Sitzungen einzuberufen, sie zu leiten, dabei volles Stimmrecht. Als Repräsentant hat er in vielfältiger Form Kontakte in der und für die Gemeinde zu pflegen.In der Praxis werden Beschlüsse des Rates und der Ausschüsse fast ausschließlich von der Verwaltung vorbereitet und in Sitzungsvorlagen verarbeitet. Die sind in Finnentrop im Ratsinformationssystem auf der Webseite der Gemeinde für jedermann einsehbar. Natürlich können sich durch Beratungen Änderungen ergeben; wenn das der Fall ist, geschieht dies als Ergebnis von Diskussionen oft auch einvernehmlich. Politische Initiativen waren und sind eher die Ausnahme, meistens beschränken sie sich auf eine Auftragserteilung an die Verwaltung, in deren Hand dann die weitere Vorbereitung evtl. Beschlüsse liegt. Das ist nicht nur in Finnentrop so, sondern ganz überwiegend in den Kommunen der Fall. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, gibt es doch einen natürlichen Unterschied zwischen den Möglichkeiten der hauptamtlich Tätigen und den ehenamtlichen Politikern.Um im Sinne der Gemeinde erfolgreich zu sein, kommt es darauf an, dass alle ihre Rolle und ihre Möglichkeiten richtig einzuschätzen wissen. Politik will am Ende Erfolge vorweisen, braucht dafür eine leistungsfähige Verwaltung und eine konstruktive Atmosphäre. In vielen Jahren ist es mir erfolgreich gelungen, genau an dieser Schnittstelle zwischen Verwaltung und Politik die Vorleistungen der Verwaltung politisch akzeptabel zu gestalten. Das traue ich mir auch in Zukunft zu. Und auch da können Sie sich auf mich verlassen.

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Dietmar Heß

05. September 2020

Bürgermeisterwahl 2020: Vergangenes wertschätzen – Zukunft zutrauen

Bild könnte enthalten: Dietmar Heß, Brille, Text „Mit Leidenschaft. Aus Überzeugung. Voller Ideen. Finnentrop gewinnt! Dietmar Heß“

Natürlich sollen meine täglichen Posts seit dem 19. Juli 2020 mit dazu beitragen, dass ich am 13. September erneut zum Bürgermeister dieser schönen Gemeinde Finnentrop gewählt werde. Was manche etwas verächtlich Wahlkampf nennen, ist für mich das Aufzeigen der Perspektiven für die nächste Wahlzeit – stets an der Sache orientiert.Die Vergangenheit war erfolgreich, das sehen die Menschen in unserer Gemeinde und wissen das auf breiter Front auch zu würdigen, wie mir zahlreiche Reaktionen gezeigt haben und aktuell zeigen. An den Erfolgen wird ja auch keine Kritik geübt. Im Gegenteil werden sie als eigene vereinnahmt.Natürlich sind das nicht allein meine Erfolge – aber mindestens in dem Umfang, wie mir Misserfolge zugerechnet werden. Wir haben eine unglaublich engagierte Verwaltung, die ist – wie ich selbst – ausgestattet mit dem Ehrgeiz, jeden Tag in der/für die Gemeinde etwas voranzubringen. Vieles ist also Gemeinschaftsleistung, an der ich dennoch glaube, einen nicht unerheblichen Anteil zu haben.Die Kommunalpolitik hat unsere Vorschläge fast immer unterstützt, eigene Initiativen sind eher selten. Das verstehe ich nicht als Kritik, denn das operative Geschäft ist auch nicht Aufgabe der Politik. Im Übrigen bin ich landesweit nicht der Einzige, der mitunter erfahren muss: „Der Erfolg hat viele Väter, der Misserfolg nur einen.“ Viel wichtiger als die überaus erfolgreiche Vergangenheit ist mir die zukünftige Entwicklung. Digitalisierung, Klimaschutz, Bildung, Dorfentwicklung, Mobilität, Ehrenamt, Fahrradfreundlichkeit, Freizeitwert, Senioren, Jugend – darin stecken so viel Themen, dafür lohnt es sich zu arbeiten. Und ich werde das „Mit Leidenschaft. Aus Überzeugung. Voller Ideen“ und unveränderter Kraft auch tun. Darauf können Sie sich verlassen.

04. September 2020

Bürgermeisterwahl 2020: „Ohne Empathie ist man als Bürgermeister fehl am Platz.“

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

So lautete die Überschrift meines Porträts in LokalPlus am 16. August 2020. Dieses wörtliche Zitat stammt von mir. Weil ich davon überzeugt bin. Wer dieses Amt im Sinne seiner Kommune ausüben will, der muss qualifiziert sein für Verwaltung, aber auch mit dem Herzen dabei sein. Es geht nicht nur um im Rathaus zu treffende Entscheidungen.Es geht auch darum, Gemeinde glaubwürdig zu repräsentieren, in allen gesellschaftlichen Bereichen, von der Heimatpflege über das ganze Spektrum der Kultur bis hin zum Sport mit all seinen Sportarten. Man muss die Vielfalt der Vereine als Schatz annehmen, dazu gehört nicht nur der Besuch von Schützenfesten, sondern auch von Herbst- und Weihnachtsmarkt, von Gesangfesten, Jubiläumsveranstaltungen, Mitgliederversammlungen bis hin zu Dienstbesprechungen der Feuerwehr und vieles andere mehr. Dazu gehören auch Gratulationen zu Alters- und Ehejubiläen, das verlangt der Respekt vor dem Alter und der Lebensleistung der Jubilare.Um für eine Gemeinde etwas erreichen zu können, muss man fachlich und sachlich in der Lage sein, gegenüber Dritten zu argumentieren und notfalls hartnäckig die Interessen der eigenen Kommune zu verfolgen.Man muss Ideengeber sein, natürlich auch offen für Wünsche und Anregungen der Mitarbeitenden wie der Bürgerinnen und Bürger. Man muss aber auch integriert denken, etwa um Finanzen mit steuern zu können.Das alles ist nicht nur ein Job, sondern eine Aufgabe, die mitunter auch sehr fordernd sein kann. Das kann man ohne Empathie kaum aushalten. Ich trete erneut zur Wahl zum Bürgermeister an, weil in mir noch „das Feuer brennt“, was dafür erforderlich ist. Gemeinde weiter nach vorn bringen, die Menschen mitnehmen und Gemeinschaftsgefühl stärken, aber auch die Solidarität untereinanden, das zählt zu meinen Zielen. Ich werde die Gemeinde auch zukünftig nachhaltig über die Grenzen Finnentrops hinaus vertreten, darauf können Sie sich verlassen.

03. September 2020

Finnentrop 2030: Respektvoller Umgang miteinander

Bild könnte enthalten: Dietmar Heß, Bart, Text „Ein Bürgérmeister für alle. Dietmar Heß“

Das Land Nordrhein-Westfalen hat vor Jahren den „Tag des Respektes“ ausgerufen. Es wird in den Medien beklagt, dass der Respekt gegenüber Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst abhanden gekommen ist. Wer sich in sozialen Netzwerken bewegt, wird den Mangel an Respekt vor dem Andersdenkenden ganz sicher auch häufig spüren.Wir sind als Gesellschaft aber darauf angewiesen, miteinander so pfleglich umzugehen, dass es auch morgen noch möglich ist, sich zu begegnen. Nun sind Wahlkampfzeiten sicher auch polarisierende Zeiten, aber auch bei Wahlen gibt es eine Zeit danach.Und dann muss man – bei allem Meinungsstreit in der Sache – wieder persönlich respektvoll miteinander umgehen. Ich will meinen Teil dazu beitragen, darauf können Sie sich verlassen.

02. September 2020

Finnentrop 2030: Integration bleibt bedeutsames Thema

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Manchmal werde ich gefragt, ob wir denn überhaupt noch Flüchtlinge in Finnentrop haben. Das Erstaunen ist groß, wenn ich das nicht nur bejahe, sondern auch Zahlen nenne. Für mich ist das zunächst mal ein Beleg, dass wir mit den zu uns gekommenen geflüchteten Menschen angemessen, unseren christlichen Werten entsprechend, umgehen. Sie sind dezentral untergebracht, viele haben die auch bei uns angebotenen Sprach- und Integrationskurse genutzt und auch Chancen im Arbeitsmarkt ergriffen.Es bleibt trotzdem noch viel zu tun. Integration ist keine Einbahnstraße, aber zur Hilfestellung sind wir allzeit bereit. Es gibt aber nicht nur Schutzsuchende, auch von der Armutswanderung innerhalb der Europäischen Union sind wir betroffen, leider häufig auch ordnungsrechtlich. Wir erfahren nach wie vor manche Hilfe durch Ehrenamtliche, die oft ganz im Stillen unterstützende Arbeit leisten. Denen danke ich für ihr Tun. Beispielhaft nenne ich den Arbeitskreis „Soziales“ der Lokalen Agenda 21, der just heute sein 20-jähriges Bestehen begangen hat und seine Mitglieder. Aber dankbar bin ich auch denen, die nicht organisiert sind.Integration und die Organisation des Gemeinsam-Lebens in unseren Orten und der Gemeinde bleibt eine Daueraufgabe – für beide Seiten. Wir erwarten völlig zu Recht, dass, wer hier auf Dauer leben will, sich mit den Gepflogenheiten vertraut machen muss, aber umgekehrt dürfen wir auch keine Hürden errichten, keine Hindernisse aufbauen, die das Sich-Zurechtfinden schwieriger machen.Alles mit Maß und Mitte, das gilt auch bei diesem – zugegeben – schwierigen Thema. Ich arbeite für eine offene, tolerante Zivilgesellschaft, die aber auf festen Werten beruht und diese auch selbstbewusst vertritt. Darauf können Sie sich verlassen.

01. September 2020

Finnentrop 2030: Gegen Politikverdrossenheit angehen

Bild könnte enthalten: Dietmar Heß, Bart, Text „Ein Bürgérmeister für alle. Dietmar Heß“

Das Thema Politikverdrossenheit gibt unendlich viel her. In meiner Rede zum Neujahrsempfang der Gemeinde habe ich einige Aspekte aus meiner Sicht beleuchtet. Einen Ausschnitt füge ich diesem Post bei (siehe unten).Politikverdrossenheit kann nur durch Glaubwürdigkeit überwunden werden. Dazu gehört, nicht Dinge zu versprechen, die man später nicht einhalten kann. Dazu gehört, unangenehme Wahrheiten auszusprechen, auch wenn es schwerfällt. Dazu gehört auch ein Stück Demut gegenüber den Menschen, die ja auch Wählerinnen und Wähler sind. Und dazu gehört, dass man die Menschen ernst nimmt, etwa auch die jungen Menschen, siehe meinen Post vom 16. August 2020. Seit vielen Jahren versuche ich Entscheidungen durch Bürgerbeteiligung transparent zu machen, habe mich in der Zeit der Diskussion über Mobilfunkmasten, in der Zeit der Flüchtlingswelle oder beim Thema Windkraft auch kritischsten Diskussionen gestellt, oft auch gegen die Warnung von politischen Freunden oder von Mitarbeitern. Dank dafür habe ich nie erwartet, wichtig war mir aber das Signal, die Gegenüber auch angesichts anderer Meinungen ernst zu nehmen.Und das will ich auch in Zukunft tun. Mit offenem Visier gegen Politikverdrossenheit ankämpfen. Mit Leidenschaft. Aus Überzeugung. Darauf können Sie sich verlassen.Auszug aus der Ansprache zum Neujahrsempfang am 09.01.2020„Damit einher geht leider eine zunehmende Unzufriedenheit mit Politik, wir nennen das schon lange Politikverdrossenheit. Für die Einen ist das Klagen auf hohem Niveau, andere machen mangelnde Reformwilligkeit und Stillstand aus. Vielen fallen zunehmender Populismus und um sich greifende Beliebigkeit auf die Nerven. Respekt, Anerkennung, Wertschätzung und Diskussionskultur werden immer mehr zu hohlen Phrasen. Auch unser Ministerpräsident hat davor gewarnt, aus Debatten Tribunale werden zu lassen, in seiner Neujahrsansprache hat er ausdrücklich eine neue Fairness verlangt. Dazu können Gespräche beitragen, ich zitiere unseren MP: „Ein gutes Gespräch weitet unsere Sicht auf die Welt, es wertschätzt den anderen, es hinterfragt die eigene Selbstgewissheit – und bereichert uns selbst.“ Aber bei näherem Hinschauen stellen die Parteien oft selbst nicht die Lösung, sondern einen Teil des Problems dar. Wer etwa auf die AfD nur mit reflexartigem Hinweis auf rechts, wer nur mit Demonstrationen reagiert, darf sich doch nicht wundern, wenn dieses Phänomen nicht verschwindet. Ein solches Sammelsurium von unterschiedlichsten Charakteren muss man doch inhaltlich stellen. Wer Hinterzimmerpolitik betreibt, wer trotz erheblich zurückgegangener Mitgliederzahlen Ämter im Staat auf allen Ebenen selbstverständlich als Eigentum betrachtet, wer Positionen vorrangig nach Parteimitgliedschaft besetzt, darf sich doch nicht wirklich wundern, wenn sich Wähler abwenden. Es fehlt oft auch die Kraft, für die Zukunft wichtige Entscheidungen auch gegen Widerstände zu treffen und durchzusetzen, wichtige Infrastrukturprojekte bleiben deshalb liegen oder werden allenfalls verzögert umgesetzt.“

31. August 2020

Finnentrop 2030: Entspanntere Schüler auf sicheren Schulwegen

Bild könnte enthalten: Einfamilienhaus, Baum und im Freien

Viele bemühte oder besorgte Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule oder holen sie von dort wieder ab. Gehalten wird an Bushaltestellen, im Halteverbot, oder in zweiter Reihe. Vor mancher Schule herrscht morgens und mittags Verkehrschaos. Das ist für alle Kinder gefährlich. Eltern wollen nur das Beste für ihre Kinder. Und bringen sie deshalb oft mit dem Auto zur Schule. Mit diesem „Elterntaxi“ schießen sie allerdings oft übers Ziel hinaus: denn so verzögern Sie durch Überbehüten die Entwicklung ihres Nachwuchses zu selbstständigenVerkehrsteilnehmern. Deshalb betreiben wir die Ausweisung so genannter „Hol- und Bringzonen“, die dafür sorgen sollen, dass es unmittelbar vor den Schulen nicht mehr zu gefährlichen Situationen kommt und Kinder morgens wenigstens noch ein kleines Stück Schulweg zu Fuß zurücklegen. Das entspannt, macht die Kinder auch wach und sorgt auch für soziale Kontakte zu Mitschülern. Das baut Aggressionen ab und die Lehrerinnen und Lehrer müssen nicht Kinder beinahe noch im Halbschlaf entgegennehmen. Das werden wir nicht überstülpen, sondern bei Kindern, Eltern und Kollegien Überzeugungsarbeit leisten. Auch ich setze mich für diese Ziele ein: sicherer Schulweg mit entspannteren Schülerinnen und Schülern. Darauf können Sie sich verlassen!

30. August 2020

Finnentrop 2030: Alle Orte im Blick behalten

Die Bilder zeigen Bausenrode und Ramscheid, wunderschöne Orte eingebettet in unsere tolle Landschaft. Da funktionieren noch die Dorfgemeinschaften. Und diese Orte – so konnte ich lesen – soll ich für nicht relevant erklärt haben? Wie käme ich denn dazu, habe ich doch an diese Orte nur positive Erinnerungen, hatte mit den Einwohnern ausschließlich freundliche, von gegenseitiger Achtung getragene Begegnungen. Immer mal wieder konnten wir kleinere und größere Dinge dort anpacken und erledigen. Das wird auch in Zukunft so bleiben, mein Augenmerk gilt gerade auch den vermeintlich kleineren Orten. Darauf können sie sich verlassen.

29. August 2020

Finnentrop 2030:  Öffentliche Räume gestalten

Es war 2009: der Rat beschloss die Gestaltung des „Stäbchen-Kreisels“ im neuen Kreisverkehr „In der Mark“/“Serkenroder Straße“. Ein solche Gestaltung ist immer Geschmacksache, zugegeben.  Seinerzeit, die Kommunalwahlen 2009 standen vor der Tür, gab es plötzlich Gegenwind. Einige behaupteten wahrheitswidrig, Holz und Farbe hätten 20.000 € gekostet, diese Falschmeldung rief natürlich Empörung hervor. Und der Rest der Kommunalpolitik … ging in Deckung, plötzlich wollte niemand mehr etwas beschlossen haben. Nur einer war schuld…

Interessanterweise ist die Zeit ins Land gegangen, niemand stößt sich noch an der Gestaltung dort „oben“, die schweigende Mehrheit, so scheint es, findet die Gestaltung auch gar nicht so schlecht. Und an den früheren völlig überdimensionierten Kreuzungsbereich, der zudem durchaus unfallträchtig war, erinnern sich immer weniger.

Auch wenn Gestaltungsfragen Geschmacksache sind, plädiere ich für die weitere Umgestaltung städtebaulich markanter Flächen im öffentlichen Raum. So wie die Kreisel sollten, ja müssen auch Aufenthaltsbereiche gestaltet werden, dazu gehört auch der Mut, Skulpturen, Brunnen oder andere gestaltende Elemente in Verbindung mit Sitzflächen wie im Lennepark zu errichten, letztlich geht es um das Zusammenspiel von Gestaltung, Nutzung und sozialer Funktion.

Ein schönes aktuelles Beispiel wird der neue Kreisel „Kopernikusstraße“/“Max-Planck-Ring“ mit der F-Figur, entworfen von einer Lehrerin der Bigge-Lenne Gesamtschule, realisiert von Friedrich Freiburg aus Rönkhausen. Gefreut hat mich heute folgender Facebook-Eintrag von Beate Schmies, der Chefin des WDR in Siegen und Finnentroperin: „Ich habe es eben bewundert. Gefällt mir sehr gut. Finnentrop kann ein bisschen Kunst gut gebrauchen.“ Das war Wasser auf meine Mühle.

Also, auch zukünftig werde ich versuchen, die „Abteilung Schön“ in unserer Gemeinde zu unterstützen. Darauf können sie sich verlassen.

28. August 2020

Finnentrop 2030: noch mehr Arbeitsplätze im erweiterten Industriepark „Wiethfeld“

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Wer hätte 2013 gedacht, was hier bis jetzt (2020) – siehe Bild – entstanden ist. Tolle Unternehmen, die sonst keine Entwicklungsmöglichkeiten gehabt hätten. So schwierig es war, das Wiethfeld als Indusriepark zu entwickeln, so dankbar muss man dafür sein, dass all die Überzeugungsarbeit bei der Landesplanung gefruchtet hat. Auf dem Bild sieht man aber auch deutlich, wie endlich die zur Verfügung stehenden Flächen sind.Wir sind mit der Regionalplanung bereits im Gespräch über eine Erweiterung, wissen aber auch, dass das nicht einfacher als der erste Ansatz werden wird, erneut müssen wir – was nachvollziehbar ist – Natur- und Artenschutz berücksichtigen. Der entsprechende Ausgleich muss uns im Interesse der Sicherung von Arbeitsplätzen gelingen, daran werde ich mitarbeiten. Darauf können Sie sich verlassen!

27. August 2020

Finnentrop 2030: Heimische Gastronomie, Einzelhändler und Dienstleister unterstützen

Bild könnte enthalten: Text „Warum Sie mit Ihrem Einkauf die Lebensqualität in Ihrer Region verbessern. Heimat shoppen“

Manchem ist erst durch die Corona-Zeit bewusst geworden, wie die Rädchen der Wirtschaft ineinander greifen. Große finanzielle Hilfspakete seitens des Landes, des Bundes und sogar seitens der EU sind notwendig, um Arbeitsplätze zu erhalten und Lebensqualität zu sichern. Das alles ist kein Selbstläufer. Ein jeder kann zur Überwindung der wirtschaftlichen Krise beitragen, wenn er sich als Verbraucher bewusst verhält. Vor allem in der Phase des Lockdowns gab es auch in unserer Gemeinde Finnentrop bemerkenswerte Beispiele kreativen Handelns. Da wurden Bücher ausgeliefert, da wurde Essen zum Abholen bereitgestellt, da wurde alles getan, um einerseits wirtschaftlich „über die Runden zu kommen“, andererseits aber auch uns allen etwas zu bieten.Auch in unserer Gemeinde wird oft beklagt, dass es an Gastronomie und Einzelhandel mangele. Die Erkenntnis aus der Coronakrise aber müssen uns auch in Zukunft bewusst machen, dass wir auch vor Ort voneinander abhängig sind. Wenn wir also Gastronomie, Einzelhandel und Dienstleistung erhalten und ausbauen wollen, müssen wir selbst aktiv werden. Wir alle stehen dann in der Verantwortung.In der Zeit vom 11.-19.09.2020 organisiert die IHK Siegen die HeimatShoppen-Aktionstage. Seien wir in dieser Zeit, aber auch danach solidarisch, helfen wir durch bewusstes Verhalten Handel, Dienstleistung und Gastronomie vor Ort und erhalten uns damit auch hier Lebensqualität.Diese Eigenverantwortung werde ich auch zukünftig deutlich machen. Darüberhinaus will ich jeden weiteren Ansatz zur Stärkung der genannten Bereiche auch zukünftig unterstützen. Darauf können Sie sich verlassen.

26. August 2020

Finnentrop 2030: Aufwertung „Unterer Markt“

Bild könnte enthalten: Baum, Himmel, Einfamilienhaus, Pflanze und im Freien

Zur Aufenthaltsqualität eines Wohnumfeldes, hier eines Platzes, gehört eine freundliche Herrichtung, vor allem aber eine klare Priorität für Fußgänger, für diejenigen, die den Platz als Ort der Begegnung und der Ruhe aufsuchen.Der Platz „Unterer Markt“ war sogar mal so konzipiert. Auch mit Duldung durch die Politik wurden immer mehr Zugeständnisse gemacht, heute fahren viele mit ihrem Pkw wie selbstverständlich dort herum. Dabei ist das gar nicht erforderlich, gibt es doch Parkplätze im unmittelbaren Umfeld genug. Und wer ein Fitness-Studio aufsucht, nun, dem sind doch sicher ein paar Schritte zuzumuten.Mit der Fertigstellung von ServiceWohnen gibt es jetzt eine Zäsur. Damit ist die Bebauung um den Platz herum nach zwei Jahrzehnten endlich abgeschlossen. Jetzt gibt es die Chance, den Platz zu sanieren, den Pkw-Verkehr (bis vielleicht auf die Tagespflege) auszuschließen und den Platz insbesondere den Senioren aus den verschiedenen Einrichtungen, die es hier im Umfeld gibt, zu gönnen. Ich finde eine solche Oase der Ruhe jedenfalls wichtig. Gerne könnte sie einmal in der Woche gestört werden, wenn es uns mit der neuen Situation gelänge, wieder einen Wochenmarkt – mit Frischeprodukten – zu installieren.Auf all das werde ich mein Augenmerk richten, darauf können Sie sich verlassen.

25. August 2020

Finnentrop 2030: Bevölkerung befrieden – Eindeutige Regeln für Windkraft schaffen

Koalition legt Streit um Windkraft bei

Mein unten wiedergegebener Post vom 19. Mai hat an Aktualität nicht verloren. Die Bevölkerung wartet genau wie die Kommunen auf eine eindeutige Regelung seitens des Landes NRW. Bislang hat man uns zur Abwendung von Wildwuchs in eine Auseinandersetzung mit Bürgern vor Ort geschickt, denen wir erklären mussten, warum z.B. der politisch geforderte Mindestabstand von 1.500 Metern von Gerichten kassiert wird, wir mussten zur Empörung der Bürger erklären, dass die Abstände bislang nur von Allgemeinen oder Reinen Wohngebieten galten. Politik konnte sich ungestraft pharisäerhaft verhalten und immer versteckt das Signal geben, entweder ganz um Windkraft herumkommen zu können oder jedenfalls Begrenzungen einziehen zu können, die leider vom geltenden Recht nicht gedeckt waren.Jetzt gibt es die Chance, die im Gebäudeenergiegesetz eingeräumte Möglichkeit, durch Landesrecht den Mindestabstand von 1.000 m auch festzuschreiben. Die entscheidende Frage: von wo aus?Das kann in den betroffenen Regionen nur dann nachvollzogen und akzeptiert werden, wenn das von jedem (legal) bewohnten Haus der Fall ist. Alles andere führt wieder zu Unsicherheiten und mangelnder Akzeptanz.Dafür werde ich werben, mir liegt am Ausgleich vor Ort mehr, als Ihnen viele glauben machen wollen. Darauf können Sie sich verlassen!Post vom 19.Mai 2020:„Zwar spät, aber immerhin. Jetzt liegt der „Schwarze Peter“ bei den Ländern. NRW hat nun die Chance, die Kommunen aus dem Dilemma zu befreien, zwischen allen Stühlen zu sitzen. Aber nicht nur der Mindestabstand muss her, sondern auch eine klare Antwort auf die Frage, von wo aus er berechnet wird. Bitte nicht wieder so vage Formulierungen wie „Allgemeines“ oder sogar „Reines Wohngebiet“. Dann bekämen die betroffenen Bürger wieder Steine statt Brot – und die Kommunen weiter die Prügel.“

24. August 2020

Finnentrop 2030: Breitband überall in der Gemeinde

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Die „größte Investition im Kreis Olpe seit dem Bau der Biggetalsperre“ habe ich bislang ohne Widerspruch genannt, was alle Kommunen im Kreis Olpe durch Beschlüsse schon auf den Weg gebracht haben und was hoffentlich im Herbst in einer Vertragsunterzeichnung mündet: die Anbindung der restlichen Gewerbegebiete und der sogenannten „Weißen Flecken“ im Kreis und das wirklich flächendeckend. Eine tolle Form der interkommunalen Zusammenarbeit von acht Verwaltungen im Kreis – zum Vorteil der künftigen Nutzer. Aber wir hoffen und werden alles daran setzen, dass es mittelbar auch weiteren Mehrwert für viele Haushalte gibt, die vor Jahren vermeintlich gut angebunden waren, inzwischen aber nach höheren Bandbreiten „lechzen“, übrigens nicht aus Vergnügen, sondern weil die beruflichen Anforderungen es notwendig machen, das hat nicht zuletzt die Corona-Zeit gezeigt, als das Homeoffice nur dann reibungslos funktionierte, wenn es das Netz hergab.Wir kämpfen seit 2006 immer wieder um Verbesserungen, anfangs in Dutzenden Einzelfällen, später in der ganzen Breite. Das war mitunter frustrierend, der Raum Schönholthausen /Ostentrop kann davon ein Lied singen. Aber heute sind wir alles in Allem vergleichsweise gut versorgt, aber wie heißt es doch so schön: „nur das Bessere ist des Guten Feind“. Und für das Bessere werde ich mich auch weiter einsetzen, so wie Sie mich kennen, beharrlich und mit Überzeugung. Darauf können Sie sich verlassen!

23. August 2020

Finnentrop 2030: neue Form der Bürgerbeteiligung

Bild könnte enthalten: Text „Mitredenp artizipation Vorstellungen kreativ Präsenz Mitwirkung digitalideen virtuell Zeit analog“

In den letzten Jahren habe ich zu einer Reihe von Bürgerversammlungen eingeladen, die gegenseitig viele Erkenntnisse gebracht haben. Mir machen diese Begegnungen richtig Spaß, ich war und bin auch immer neugierig auf das Feedback. Aber natürlich habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass es eine schweigende Mehrheit gibt, die sich aus welchen Gründen auch immer nicht zu Wort meldet. Vielleicht fühlt sich der eine oder andere auch überfordert, dies vor 200, 300 oder teilweise mehr Zuhörern zu tun.Deshalb werde ich in der neuen Wahlperiode ein neues Instrument für Bürgerbeteiligung auf den Weg bringen, die ich Gemeinde-Werkstatt oder Zukunfts-Werkstatt nennen möchte: einen Raum – virtuell, aber auch real – in dem Planungen oder Ideen aus dem Rathaus oder auch aus der Politik vorgestellt werden. Dann sollen die Bürgerinnen und Bürger in aller Ruhe die Möglichkeit haben, auf allen zur Verfügung stehenden Kanälen, aber auch real durch Besuch des Raumes, ihre Anregungen oder Bedenken oder alternative Ideen einzubringen. Das soll einen Beteiligungspozess organisieren helfen, der die Kreativität der Bevölkerung nutzt, um letztlich zu guten und möglichst breit getragenen Entscheidungen zu kommen. Ein Vorteil: keine Schwellenangst, keine falsche Zurückhaltung bei vielleicht ungewöhnlichen Ideen. Und es gibt Zeit, nachzudenken. Und es gibt einen sich entwickelnden Prozess, bei dem nicht nur ein Ja oder Nein verlangt wird.Wir müssen es schaffen, unsere Bürgerinnen und Bürger in der Breite in Entscheidungen einzubeziehen und sie mitzunehmen. Ich werde dies anpacken, darauf können Sie sich verlassen.

22. August 2020

Finnentrop 2030: bezahlbaren Wohnraum schaffen

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Bezahlbaren Wohnraum schaffen – für die großen Städte schier unmöglich. Aber auch bei uns ist der Wohnungsmarkt spürbar angespannt.Da würde zunächst helfen, wenn wir mehr Neubauten ermöglichen könnten. Ich habe hier schon berichtet, wie restriktiv derzeit das Land mit der Neuausweisung von Wohngebieten umgeht. Das muss sich dringend ändern, wenn dem Land die Politik der Baulandbereitstellung ernst ist. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe sind wir aktuell unterwegs, um eine großzügigere Handhabung zu erreichen.Neubauten lösen den sogenannten Sickereffekt aus. Wenn eine Familie ein eigenes Haus errichtet, macht sie meistens eine Wohnung frei, häufig auch eine größere. In die kann dann einziehen, wer sie sich leisten kann. Dadurch wird dann meist wieder eine kleinere, dadurch preiswertere Wohnung frei, damit letztlich bezahlbarer Wohnraum.Um den Bau eines eigenen Hauses für breite Bevölkerungsschichten möglich zu machen, bedarf es aber auch einer aktiven Grundstückspolitik, die den Erwerb eines Grundstücks zu zumutbaren Konditionen möglich macht. Die gibt es bei uns in Finnentrop seit eh und je.Das reicht aber nicht. Dabei können wir noch froh sein, dass in unserer Gemeinde drei Baugenossenschaften aktiv sind, die per se für günstigen Wohnraum sorgen. Aus eigener Anschauung, weil ich dort Mitglied im Aufsichtsrat bin, kenne ich das Innenleben der Siedlungs- und Baugenossenschaft Meschede (SBG), die allein in unserer Gemeinde etwa 270 Wohnungen im Eigentum hält. Wir achten schon auf die Höhe der Miete und darauf, dass Wohnungen regelmäßig saniert und modernisiert werden.Auch bin ich froh, als Vorsitzender des Verwaltungsrates die Sparkasse – noch als Sparkasse Finnentrop – ermutigt zu haben, das Projekt ServiceWohnen am „Unteren Markt“ als Investor anzugehen, damit haben wir zusätzlich bezahlbaren, barrierefreien und seniorengerechten Wohnraum geschaffen und gleichzeitig den städtebaulichen Abschluss des Komplexes.Aber die Gemeinde muss meiner Meinung nach auch weiterhin proaktiv unterwegs sein, so wie schon in den 1990er Jahren mit dem Erwerb der beiden Häuser am ehemaligen Bahnübergang von der Bahn, die wir ebenfalls saniert und jetzt seit über zwei Jahrzehnten bezahlbar vermietet haben. Deswegen auch mein Einsatz für den Umbau des ehemaligen Hotel Cordes in Bamenohl (siehe Foto), in dem wir 5 Mietwohnungen mit einer Gesamtgröße von 486,53 qm entstehen lassen wollen. Wir kalkulieren natürlich eine Kostenmiete, müssen aber an Mietparteien auch nicht verdienen. Deshalb rechnen wir hier mit moderaten Mietpreisen in zentraler Lage und einer freundlichen Umgebung.Vielleicht geht es ja weiter mit dem ehemaligen Betriebsgelände der Firma Metten oder dem Gelände der ehemaligen Jugendherberge in Heggen.Ausreichender und bezahlbarer Wohnraum ist nicht nur ein Standortfaktor, sondern auch eine Frage des sozialen Ausgleichs. Deshalb werde ich mich auch in Zukunft dafür einsetzen, darauf können Sie sich verlassen.

21. August 2020

Verwaltung und Mitarbeiter wertschätzen: heute und auch noch 2030

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„Die Gemeinde Finnentrop hat eine vergleichsweise kleine Verwaltung, die Großes leistet“, so oder so ähnlich habe ich zuletzt bei der Einbringung des Haushaltsentwurfes 2020 oder beim Neujahrsempfang formulieren dürfen. Ja, da gibt es eine Menge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in und für die Gemeinde engagieren, die die Augen und Ohren im Interesse der Gemeinde offenhalten und denen wir es verdanken können, dass wir vor allem in den letzten Jahren so vieles gemeinsam bewegen konnten.Auch die Corona-Zeit war und ist auch für uns im Rathaus (und im FINTO und im Bauhof und in den Schulen) eine besondere Herausforderung. Wir haben das Rathaus besonders früh, früher als andere, wieder geöffnet. Auch bei uns gab es Ängste, gab es Unsicherheit und Sorgen, aber gleichzeitig eine große Einmütigkeit, schnell wieder für die Bürgerinnen und Bürger da sein zu wollen. Alle Maßnahmen – auch die individuellen Schutzmaßnahmen – wurden verabredet, auch unter Einbeziehung der Personalvertretung. Dieser hohen Leistungsbereitschaft wird es nicht gerecht, wenn die Westfalenpost aus einer Umfrage, die keinerlei repräsentativen Charakter hat, eine „schlechte Note“ für die Verwaltung ableitet. Natürlich klappt bei uns auch nicht alles und sofort, aber im Vergleich mit vielen anderen Verwaltungen kann sich unser „Output“ quantitativ und qualitativ sehen lassen, da bin ich mir schon deshalb sicher, weil ich das oft von Außenstehenden, denen ein solcher Vergleich möglich ist, bestätigt bekomme. Damit meine ich ausdrücklich nicht nur das Rathaus, sondern auch Bauhof und FINTO, sowie unsere Kolleginnen und Kollegen in den Schulen. Übrigens haben sich viele Bürgerinnen und Bürger auch in den letzten Monaten erkundigt, wie wir so mit Corona umgehen, außer…..Wenn man jeden Tag Engagement und Leistungsbereitschaft und Fähigkeit erlebt, so wie ich es tue, dann stellt man sich auch stets vor die Verwaltung.Und ich werde auch zukünftig nichts Grundsätzliches auf unsere Verwaltung kommen lassen, darauf können Sie sich verlassen.

20. August 2020

Finnentrop 2030: noch attraktiver aus der REGIONALE 2025 herauskommen

Heute aus aktuellem Anlass – wieder ein Erfolg in und mit interkommunaler Zusammenarbeit. Das Projekt „LenneSchiene 2.0 – das lebenswerte Band in Südwestfalen“ ist innerhalb der REGIONALE 2025 mit dem ersten Stern ausgezeichnet worden. Von Schmallenberg bis Iserlohn arbeiten 8 Kommunen aus 3 (!) Kreisen entlang der Lenne eng zusammen. Wir wollen das Leben an der Lenneschiene attraktiver machen – vor allen Dingen für junge Menschen und Fachkräfte von morgen. Rund um die Lenneroute als Herzstück neuer Mobilitätsangebote sollen neue Aufenthaltsorte und Angebote für digitales und kreatives Arbeiten entstehen. Der gemeinsame Ansatz der Kommunen ist nun vom zuständigen Ausschuss in der REGIONALE 2025 mit dem ersten von drei möglichen Sternen ausgezeichnet worden.Ich durfte stellvertretend für die acht Partnerkommunen kommentieren:„Der erste Stern ist für uns das Fundament und gleichzeitig Ansporn auf dem Weg zu einem attraktiven, lebenswerten und mobilen Lennetal. Gemeinsam wollen wir als LenneSchiene interkommunal zukunftsorientierte Mobilitätsangebote und Arbeitsplätze vor allem für junge Menschen schaffen. Die Lenneroute soll eine neue Qualität als Band zwischen den Orten und als touristischer Flussradweg erhalten.“Die Pläne von uns acht Kommunen sind umfangreich. Bereits seit 2009 arbeiten wir bereits zusammen, 2013 folgte die erfolgreiche Zusammenarbeit in der REGIONALE 2013, nun soll der Qualitätssprung her. Grundlage ist ein gemeinsames interkommunales Entwicklungskonzept, also eine Art Rahmen, um die LenneSchiene weiterzuentwickeln. Teile daraus, die Vorbildcharakter für Südwestfalen haben, wollen die Kommunen im Rahmen der REGIONALE 2025 umsetzen. Der Fokus liegt vor allen Dingen auf 18 bis 25-Jährigen, weil die Lenne-Kommunen festgestellt haben, dass viele junge Leute die Region nach der Schule oder Ausbildung verlassen.Verbindendes Element der Kommunen ist die 142 Kilometer lange Lenneroute. Der Radweg soll qualitativ weiterentwickelt werden und eine wichtige Rolle spielen beim zukünftigen Mobilitätsmix an der LenneSchiene. Denkbar ist, Stadtrad- und ÖPNV-Netze an die Lenneroute anzuschließen und auch Firmenstandorte stärker anzubinden. Rund um die Bahnhöfe sollen sich die Menschen gut und gerne aufhalten und verschiedene Mobilitätsangebote wahrnehmen können. Digitale Routen- und Informationsservices spielen in den Gedanken ebenfalls eine Rolle.Ziel der Partnerkommunen ist es, bis 2030 eine umweltfreundliche Infrastruktur zu schaffen, mit der die Menschen im Alltag die Kommunen entlang der Lenne besser erreichen können. Dort sollen sie dann auch neue Angebote für das moderne Leben, Lernen und Arbeiten sowie zur kreativen Entfaltung vorfinden.Wir freuen uns „wie Bolle“, dass es jetzt weitergehen kann. Mein besonderer Dank gilt unserem Ersten Beigeordneten, Ludwig Rasche, der federführend das Projekt angeschoben und gezeigt hat, dass er nicht nur ein absoluter Verwaltungsfachmann ist, sondern dass sein Herz für unsere Gemeinde schlägt. Damit steht er in unserer Verwaltung nicht allein, darauf komme ich noch später zurück.Aber mit dem Projekt LenneSchiene werden wir unsere und die 7 anderen Kommunen weiter positiv verändern. Darauf können Sie sich nicht nur verlassen, sondern auch freuen.

19. August 2020

Finnentrop 2030: Gemeinde mit Aussicht….

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Wir sind nicht nur eine fahrradfreundliche Gemeinde, sondern auch der Wanderer findet bei uns so viele Möglichkeiten auf mehr als 300 km gekennzeichneten Wanderwegen. Höhepunkte sind ganz sicher der rund 90 km lange „Finnentroper Rundwanderweg“ und der „Sauerland Höhenflug“, der auf seinen insgesamt 240 km die Gemeinde auf einer Länge von 23 km durchquert. Die Wege werden übrigens auch von Ehrenamtlichen gezeichnet, nicht immer begegnet das dem nötigen Respekt. Ich finde das Engagement der SGV‘ler jedenfalls bemerkenswert.An den Wanderstrecken gibt es viele schöne natürliche Aussichtspunkte, die den Blick auf die bewegte Topographie des Sauerlandes öffnen und klar werden lassen, warum das Sauerland einst als das „Land der tausend Berge“ bekannt wurde. Immer wieder aber gibt es auch die Idee, darüberhinaus auch an markanten Stellen zusätzliche Aussichtspunkte zu schaffen, um noch besser den Blick schweifen lassen zu können, aber natürlich auch als zusätzlichen Anreiz, diese Punkte „per pedes“ aufzusuchen. Ich kann mir das gut vorstellen, wenn es in die Landschaft passt und wenn es behutsam und mit Rücksicht auf die Natur geschieht. Vielleicht funktioniert das auch in Verbindung mit einem ohnehin gebauten technischen Bauwerk, so wie es in Wildewiese gelungen ist.Jedenfalls werde ich solche Bemüungen unterstützen, darauf können Sie sich verlassen.

18. August 2020

Finnentrop 2030: die Kräfte in den Orten bündeln

Unsere Orte könnten mitunter selbstverwaltet noch stärker auftreten. Manchmal fehlt es an verantwortlich und zuständigen Vertretern vor Ort. Oft sind das faktisch die Vorsitzenden der Schützenbruderschaften/-Vereine oder der Heimatvereine. Das ist absolut lobenswert. Aber an einer formalen Legitimation fehlt es. Da ist genau die Nahtstelle zwischen den Vereinen im Ort, der Bevölkerung im Ort auf der einen Seite und zur Verwaltung und Politik auf der anderen Seite betroffen. Dafür gibt es die Position der Ortsvorsteher. Bei uns vor vielen Jahren abgeschafft, hat diese Funktion in vielen anderen Kommunen längst eine Renaissance erlebt. Im Kreis Olpe gibt es sie in vier von sieben Kommunen (Kirchhundem, Wenden, Drolshagen und Olpe). Auch in unserer Nachbarschaft (Sundern, Eslohe) macht man damit gute Erfahrungen. Da trifft Legitimation auf Verantwortung und da wird das Thema Subsidiarität ernst genommen. Die in den Orten vorhandenen Kräfte können so gebündelt werden. Für mich stellt das einen Weg dar, unseren Dörfern noch mehr Unterstützung zukommen lassen zu können. Schaut man nach Rhode oder Elben oder Hagen (Sundern), dann kann man Entwicklungen registrieren, die mich jedenfalls faszinieren. Und deshalb werde ich mich in Zukunft für die Wiedereinführung von Ortsvorstehern einsetzen. Darauf können Sie sich verlassen.

17. August 2020

Finnentrop 2030: eine selbstbewusste Gemeinde

Bild könnte enthalten: Dietmar Heß, Brille, Text „Mit Leidenschaft. Aus Überzeugung. Voller Ideen. Finnentrop gewinnt! Dietmar Heß“

Diese Gemeinde hat viel zu bieten. Damit meine ich nicht die Körperschaft, also die politische Gemeinde, sondern uns alle in vielen Facetten. Da gibt es erfolgreiche Unternehmen, da gibt es gut ausgebildete Fachkräfte, da gibt es insgesamt ganz, ganz viele fleißige Menschen. Da gibt es ein breites soziales Engagement, überhaupt spielt das Ehrenamt ein herausragende Rolle. Da gibt es ein breites Sportangebot, teilweise mit Spitzenleistungen etwa beim Rhönrad, beim Schwimmen und im Fußball. Da gibt es Kultur und Kunst, da spielen musiktreibende Vereine und Chöre eine wichtige Rolle. Da gibt es für die Freizeit ein mittlerweile großes Angebot an Fahrradwegen, die Wanderwege sind fast schon selbstverständlich. Flüsse, Wald, überhaupt Landschaft, andere Regionen können von einem solchen Angebot nur träumen. Man kann bei uns einkaufen, nicht alles, aber dafür bei den Grundbedürfnissen sogar mit konkurrierender Auswahl.Wir sind längst nicht mehr das „Aschenputtel“ unter den Kommunen in unserer Region, als das sich früher der ein oder andere vorkam. Wir können selbstbewusst auch unsere Interessen wahrnehmen, ob es um die Ausweisung zusätzlicher Gewerbeflächen oder um unseren Schulstandort geht. Es ist sogar unsere Pflicht, für unsere Standpunkte und unseren Standort einzutreten. Wer das als gegen interkommunale Zusammenarbeit gerichtet ansieht, der mag doch bitte einfach beobachten, wie umgekehrt die anderen Interessen uns gegenüber wahrgenommen werden. Freundlich, aber selbstbewusst auftreten, ist da schlicht notwendig. Nicht auf Kosten anderer leben, aber auch nicht andere zu eigenen Lasten profitieren lassen, ist – so meine ich – eine zulässige Devise.Die wohlverstandenen Interessen der Gemeinde werde ich in Zukunft verfolgen, angemessen uns selbstbewusst. Darauf können Sie sich verlassen.

16. August 2020

Finnentrop 2030: die Jugend ernstnehmen

Gleich zu Anfang will ich klarstellen, dies ist kein typischer Wahlkampfappell. Mir geht es schon um eine differenzierte Betrachtung. Fange ich also vorne an. Am letzten Mittwoch, am 12.08., war der „Internationale Tag der Jugend“. An diesem Tag habe ich daran gedacht, dass in den letzten Kommunalwahlkämpfen reflexartig die Forderung nach größerer Mitsprachemöglichkeit von Jugendlichen bis hin zur Forderung nach einem Jugendparlament erhoben wurde. Das waren oft Scheingefechte, da kam nach den Wahlen nichts hinterher.Dabei sind junge Menschen auch Wähler und es lohnt schon, sich mit Ihnen auseinanderzusetzen. Aber nicht, indem man ihnen vermeintliche Mitwirkungsmöglichkeiten gewährt, die sich schnell als „heiße Luft“ entpuppen, das führt allenfalls zu Enttäuschungen und zeigt , dass man junge Menschen nicht wirklich ernst nimmt. Wer sie aber wirklich ernst nehmen will, muss ihnen zuhören und sie nicht auf eigene Anliegen reduzieren. Klar, auch die gibt es. Hand aufs Herz: wer kennt in unserer sonst so schönen Gemeinde eine jugendgerechte Kneipe, in die ein 20-jähriger gehen könnte? Wer nicht einem Verein angehört, hat es mit generationsgerechten Treffpunkten nicht so einfach. Aber einfach Entsprechendes zu fordern, dafür sind junge Menschen zu realistisch.Und die Jugend hat wieder Politik entdeckt. Sie hat das Recht, wie andere Generationen auch, sich dabei nicht nur auf generationsspezifische Themen reduzieren zu lassen. „Fridays for future“ ist dafür ein Beispiel. Da geht es um Klima und die langfristigen Auswirkungen des Klimawandels. Auch wenn mich der Beiklang „Wir streiken, bis Ihr handelt“ mitunter stört, so bedeutet doch diese Debatte die Rückkehr der Politisierung der Jugend. Und es gibt gute Beispiele, dass junge Leute nicht nur fordern, sondern selbst zum Verzicht bereit sind oder mitzutun. Ein besonders gutes Beispiel war die Entstehungsgeschichte unseres Bikeparks in Bamenohl, den junge Leute zwar gefordert, aber gleichzeitig auch ihre Bereitschaft erklärt haben, die spätere Pflege zu übernehmen.Selber habe ich mich früh für Politik interessiert und habe vor allem Menschen in guter Erinnerung behalten, die mein und unser Engagement ernst genommen haben, die sich Diskussionen gestellt und uns nicht belächelt haben. Junge Menschen haben das Recht, mit ihrer Meinung ernst genommen zu werden, auch wenn sie uns mit ihren Fragen in Verlegenheit bringen. Auch aufgrund meiner eigenen Erfahrungen setze ich mich gerne mit ihren Meinungen auseinander. Das wird auch zukünftig so bleiben. Darauf können Sie und sie sich verlassen.

15. August 2020

Finnentrop 2030: neue Wohnbauflächen erforderlich

geplantes Neubaugebiet an der Hochstraße in Heggen:

Es ist teilweise ein langwieriger Kampf: die Ausweisung neuer Wohnbaugebiete. Wenn wir Flächen entwickeln wollen, die i unserem Flächennutzungsplan (FNP) schon als Wohnbauflächen enthalten sind, ist das theoretisch kein Problem. Das aber ist vor allem in der jetzigen Niedrigzinsphase nicht so einfach, weil viele Eigentümer kein Interesse am Verkauf haben, fürs Geld gibt’s halt kaum Zinsen.Und so brauchen wir zusätzliche Flächen, die aber oft im FNP noch nicht als Bauflächen vorgesehen sind. Erst recht, seit ein neuer Regionalplan für den Bereich der Kreise SI und OE bei der Bezirksregierung in Arbeit ist, hält man uns dann entgegen, dass wir einen Überhang an Flächen haben. Dann müssen wir erst an anderer Stelle Wohnbauflächen herausnehmen und das nicht im Verhältnis 1:1, sondern mitunter ein Mehrfaches der „neuen“ Fläche.Und das ist ja auch dann nicht so ganz einfach, wenn in einem Ort potenzielle Bauflächen in Grünland umgewidmet werden sollen, um in einem anderen Ort das Bauen zu ermöglichen.Im Regionalplan wird es auch um den künftigen Wohnflächenbedarf gehen. Da wird uns u.a. vorgerechnet, dass wir bis zu 30 Wohneinheiten auf einem Hektar (10.000 qm) unterbringen könnten. Das wird unseren dörflichen Strukturen nun wirklich nicht gerecht.Wie uns geht es aber fast allen Kommunen in SI und OE. Wir sind deshalb dabei, gemeinsam für eine kommunalfreundlichere, damit auch bürgerfreundlichere, Verfahrensweise zu werben. Ich bin persönlich in einem Lenkungskreis dabei. Alles in allem ein Thema, bei dem persönlicher Einsatz mit Sachverstand und Erfahrung wichtig ist, um nicht von der Bürokratie „abgebügelt“ zu werden. Bei allem ist mir wichtig, dass wir nur sehr behutsam Flächen im Außenbereich in Anspruch nehmen, aber wir müssen unseren Dörfern auch die Luft für weitere Eigenentwicklung lassen.Dafür werde ich – wie in der Vergangenheit – auch zukünftig beharrlich kämpfen. darauf können sie sich verlassen!

14. August 2020

Finnentrop 2030: eine „sonnige“ Gemeinde

Bild könnte enthalten: Text „Lohnt sich හR lage auf meinem Dach? Wenn Sie diese stellen, sind Die Finnentrop Solarpotenzial- kataster überarbeiten lassen können individuell für Haus erste Einschätzung KlimaBündnis Finnentrop nehmen. versorgen einsparen. Nicht Gigawattstunden (GWh), damit kann Bürger 591 Tonnen % des ge- finnentrop/ erfahren Sie mit wenigen Klicks, ob Haus für Photovoltaik-Anlage oder auch für Solarthermie-Nutz geeignet sind Gemeinde genutzt. Auch das der Gemeinde Finnentrop gibt es unvorstellbares Potenzial 90 vom Dach" Strombedarf eines Elektrofahrzeuges Berechnun- berücksichtigt werden. Eine wei- tergehende Energieberater qualifizierte Handwerksfirmen kann Potenzialanalyse nicht erset- zen. Klimaschutz Gemeinde Finnentrop“

Es ist ein kleines Jubiläum. Seit September 2010 können eine Reihe von Bürgern von “BürgerSolar“, den Zertifikaten zur Finanzierung unserer Bürgersolaranlagen auf einigen unserer Schulen, profitieren. Da gab es auch noch attraktive Zinssätze. Auch viele Private und manche Unternehmen nutzen teilweise seit vielen Jahren die Sonne, um Strom und/oder Wärme zu erzeugen. Aber es könnten noch viel mehr sein. Das aktualisierte Solarpotenzialkataster auf der Homepage der Gemeinde Finnentrop gibt jedem Eigentümer einen ersten, aber durchaus aussagekräftigen, Hinweis auf die Eignung des eigenen Gebäudes für die Nutzung der Sonne. Die Aktualisierung hat aber auch deutlich gemacht, was da noch möglich wäre, siehe beigefügte Abhandlung aus „Finnentrop Aktuell“.Fördermöglichkeiten gibt es z.B. für einen Speicher. Die Einspeisevergütung für nicht selbst verbrauchten Strom ist vielleicht nicht „ der Brüller“, aber wer nicht auf kurzfristige Amortisation setzt, ist auch wirtschaftlich nicht ganz falsch beraten. Das muss jeder für sich durchrechnen und entscheiden. In jedem Fall ist es die Einsparung von CO2 wert, sich mit diesem Thema zu befassen, wir spüren ja gerade, was der Klimawandel langfristig mit uns zu machen imstande ist.Im Rahmen des „Kimabündnis Finnentrop“ werden wir im Herbst unsere Informationsveranstaltungen zum Thema „Sonnennutzung“ wieder aufnehmen, die erste Veranstaltung in Lenhausen ist bereits terminiert.Und ich werde nicht nachlassen, für das Thema zu werben, darauf können Sie sich verlassen.

13. August 2020

Finnentrop 2030: eine seniorenfreundliche Gemeinde

Senioren sind nicht nur ein wachsender Teil unserer Bevölkerung, haben sich nicht nur ihren Ruhestand nach einem langen Berufs- oder Familienleben verdient, sondern sind zugleich auch ein großes Potential für ehrenamtlich Tätigkeiten in Nischen, die das Engagement Dritter so nötig haben. Alles selbstverständlich unter dem Vorbehalt der Selbstbestimmung.Seit fast 20 unterstützt die Gemeinde Finnentrop Seniorenarbeit, vor allem, um Initiativen untereinander und miteinander zu fördern. Hilfe zur Selbsthilfe kann man das auch nennen, es geht darum, Senioren aktiv zu halten und soziale Kontakte aufrechtzuerhalten. Aktive und informierte Menschen sind durchschnittlich gesünder und zufriedener, soziale Kontakte Schützen gegen Vereinsamung und Verlust.Vom ehrenamtlichen Engagement von Senioren profitieren wir z.B. beim Bürgerbus, aber auch bei ihrer Mithilfe im Warenkorb, der Kleiderkammer und vielen örtlichen caritativen Initiativen. Aber es gäbe noch mehr, etwa die Begleitung von schulmüden oder vom richtigen Pfad abgekommenen oder einfach unterstützungsbedürftigen Jugendlichen oder die Betreuung betreuungsbedürftiger Menschen bis hin zu Vermögensfragen.Aber wir müssen auch die Rahmenbedingungen für die Lebensqualität der Senioren weiter beeinflussen. Dazu zählen weitere seniorengerechte Wohnangebote und die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. Dazu zählt das große Thema Mobilität, weil unter Umständen schon die Entfernungen zum Einkaufen, zum Arzt oder zum Besuch des Grabes eines Angehörigen zu Herausforderungen werden. Zahlreiche Beratungs- und Informationsangebote gibt es schon heute, aber der Beratungsbedarf für alle Lebenslagen im Alter wird weiter zunehmen.Schließlich müssen wir immer auch die Unterstützung der Angehörigen im Blick haben, für die Demenz oder Pflege auch fordernd sind.So wie in der Vergangenheit werde ich ein Auge für diese Notwendigkeiten haben. Darauf können Sie sich verlassen.

12. August 2020

Finnentrop 2030: die Bigge in den Blick nehmen

Wir haben uns (damit meine ich alle, die davon profitieren) in den letzten Jahren die Lenne zurückerobert. Von Bamenohl bis Lenhausen kommen wir zu Fuß oder auf dem Fahrrad immer wieder an den fast vergessenen Fluss heran. Mit mir freuen sich ganz viele Menschen darüber, aus der Gemeinde, aber auch von außerhalb. Gegenüber der Mündung der Bigge in die Lenne werden wir einen Rastplatz errichten (siehe Plan), die Förderung dafür ist schon zugesagt. Dann wird unser Blick die Lenne bergauf wandern. Und dort? Auch diesen Fluss müssen wir perspektivisch zurück in unser Bewusstsein holen.Die Bigge ist ein wichtiges Band im Kreis Olpe, das uns mit Attendorn, Olpe und Wenden verbindet. Durch diese genannten Kommunen führt schon der Ruhr-Sieg-Radweg, ein 113 Kilometer langer Radwanderweg von Kirchen an der Sieg Meschede. Dieser Weg führt u.a. an der Biggetalsperre vorbei, in Teilen nimmt man auch anderswo das Gewässer „Bigge“ wahr. Der anhängende Film ruft die Bedeutung der Bigge insgesamt in Erinnerung. Es macht Sinn, in engem Schulterschluss mit den Nachbarn daraus mehr zu machen.Die Absenkung des Ahauser Stausees etwa mag technisch erforderlich gewesen sein, für seine landschaftliche Bedeutung war das eher ein Rückschritt. Was mit diesem Stück Landschaft auf Dauer geschehen soll, darüber werde ich mit unserern Nachbarn, der Hansestadt Attendorn, mit der wir uns den See ja teilen, als Erstes sprechen. Wir haben da ganz sicher gemeinsame Interessen.Aber auch die anderen Bigge-Anrainer haben vermutlich ein Interesse an der gemeinsamen Inwertsetzung des Flusses Bigge.Deshalb bedarf es einer kleinen „Biggekonferenz“, um gemeinsam Möglichkeiten auszuloten. Ein Versuch ist es allemal wert. Und den werde ich starten. Darauf können Sie sich verlassen.

11. August 2020

Finnentrop 2030: eine Mitmachgemeinde

Die Version des Mitmachfilms stammt zwar aus 2019, die Entstehung ist aber ein gutes Beispiel für die Möglichkeiten, die entstehen, wenn man gemeinsam handelt. Natürlich fangen wir dabei nicht bei Null an. Es gibt so vieles Miteinander in den Orten.Aber ich möchte auch die politische Partizipation, das Mitwirken Mitbestimmen und Mitgestalten ausweiten. Viele wissen, dass mir direkte Bürgerbeteiligung richtig Freude macht. Aber natürlich ist in großen Einwohnerversammlungen das Feedback manchmal einseitig, das Format ist auch nicht für jeden geeignet, sich zu äußern. Deshalb werde ich weitere zusätzliche Formen der Mitwirkung anbieten, vor allem digitale Formen bieten sich an. Dann wird es auch möglich sein, ohne Vorgaben ergebnisoffen Meinungen abzufragen, vor allem aber auch Ideen sprudeln zu lassen. Dies alles nicht nach dem Motto „Wünsch Dir was“, sondern natürlich auch mit der Beschrebung von „Leitplanken“ – wie etwa finanzielle Ressourcen.So möchte ich mit Ihnen in ein weiteres Jahrzehnt gehen, an dessen Ende höhere Bürgerzufriedenheit herrscht.Übrigens: die aktuelle Version des Films enthält gegenüber der ersten – öffentlich uraufgeführten – kleine Änderungen: mir selbst war aufgefallen, dass in der ersten Version weder Hülschotten noch Weringhausen zu sehen war und so ergab sich auch noch die Möglichkeit, den Gasthof Steinhoff in Schönholthausen zu zeigen.

10. August 2020

Finnentrop 2030: „kurze Beine – kurze Wege“

Grundschulstandorte erhaltenAuch wenn es dazu keine aktuelle Debatte gibt, müssen wir wachsam bleiben. Wir haben zuletzt 2007 einen Standort aufgeben müssen, später aus fünf Standorten zwei Grundschulverbünde organisiert, nur Heggen läuft noch allein. Das ist für die Schulen nicht immer leicht, erst recht nicht für die Schulleitungen, die das aber alles – Respekt! – souverän steuern. Hätte nicht das besondere Engagement in Schönholthausen mit der Einführung des jahrgangsübergreifenden Unterrichts bestanden, würde es diesen Schulstandort längst nicht mehr geben.Schule vor Ort sorgt nicht nur für kurze Wege, sondern stärkt auch dörfliche Infrastruktur, etwas, was mit der Wiederinwertsetzung des Begriffes „Heimat“ als Wert inzwischen allgemein anerkannt ist.Auch in den nächsten Jahren will ich mit dafür sorgen, dass Schule vor Ort auch im übertragenen Sinne lebendig bleibt. Darauf können Sie sich verlassen!

09. August 2020

Finnentrop 2030: auch mit Mobilfunk flächendeckend schnelles Internet

Die beigefügten Ausschnitte aus der Siegener Zeitung zeigen beispielhaft, welche Bewegung in die Fortentwicklung des Mobilfunks mit dem neuen Standard 5 G kommt. Besonders wir im ländlichen Raum, wir in Finnentrop als Flächengemeinde, müssen drängeln, um den Anschluss an die Metropolen nicht zu verlieren. 5 G ist nicht nur unverzichtbar für unsere Wirtschaft, für die Prosperität in unserer Region, sondern letztlich auch eine Frage der Lebensqualität für die hier lebenden Menschen, vor allem, aber nicht nur, für die jüngere Generation.Da wird es Zeit, dass das verstaubte Mobilfunkkonzept der Gemeinde ersatzlos abgeschafft wird. Es gaukelt den Menschen vor, die Steuerung des Mobilfunkausbaus beeinflussen zu können. Das so genannte Mobilfunkkonzept war aber von Anfang an darauf angelegt, den Mobilfunkskeptikern ein Instrument in die Hand zu geben, um den Ausbau zu verhindern. Es geht also nicht um die – notwendige – Forcierung des Ausbaus. Der Rat hat noch Anfang 2020 die Aufhebung des Konzeptes abgelehnt, auf meinen Vorschlag immerhin beschlossen, das Komzept um einen Part zu 5 G zu ergänzen. Nach den Kommunalwahlen werde ich einen Entwurf vorlegen, der den flächendeckenden Ausbau fordern wird.Vielleicht schickt man mich dann wieder allein an die Front und bleibt selbst vorsichtig in Deckung, so wie es in der Zeit ab 2006 geschehen ist, als eine Bürgerinitiative mich „gejagt“ hat, weil ich die Auffassung der schweigenden Mehrheit vertreten habe. Heute bin ich froh, den „Rücken gerade gehalten“ zu haben. Unsere Versorgung ist nicht überall optimal, aber deutlich besser als in anderen Kommunen. Und was ist später passiert? Wir wurden zunehmend mit Wünschen nach Ausbau des Netzes konfrontiert und haben nach einigen Kämpfen auch Erfolge erzielt, ich erinnere an Hülschotten und Schliprüthen.Ach…. , auf die Unterstützung durch die Politik warte ich heute noch….Davon lasse ich mich nicht beirren. Wenn es um die Interessen der Menschen in unserer Gemeinde geht, warte ich nicht auf Zauderer, sondern werde auch in Zukunft für Fortschritt und dafür sorgen, dass wir nicht abgehängt werden. Darauf können Sie sich verlassen!

08. August 2020

Finnentrop 2030: Barrierearme Gemeinde

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Barrierefreiheit ist ein sehr weiter Begriff. „Barrierefreiheit bedeutet einen umfassenden Zugang und uneingeschränkte Nutzungschancen aller gestalteten Lebensbereiche“ (so der Behindertenbeauftrage der Bundesregierung).Es geht also nicht nur um bauliche Anlagen, sondern z.B. auch um ein Angebot der Gebärdensprache, ja auch um große Schriften auf Webseiten und vieles andere mehr. Um das alles zu berücksichtigen, sind noch viele kleine und große Schritte notwendig. Das darf uns aber nicht davon abhalten, dieses Thema als ständige Aufgabe zu betrachten. Bei Neubaumaßnahmen ist Barrierefreiheit inzwischen weitestgehend Standard. Darüberhinaus werde ich mich aber auch dafür einsetzen, bestehende Hindernisse im öffentlichen Raum zu beseitigen. Das dient nicht nur Rollstuhlfahrern und Nutzern von Rollatoren, sondern erleichtert z.B. auch die Nutzung von Kinderwagen und auch Fahrrädern. Bis zur Barrierefreiheit ist es ein langer Weg, aber ich möchte, dass die Gemeinde Finnentrop in den nächsten Jahren barriereärmer wird. Sicher aus der Sicht vieler kein „großes“ Thema, die Betroffenen sehen das aber mitunter anders. Diese Mitbürgerinnen und Mitbürger haben darauf einen Anspruch. Ich werde mich dafür einsetzen. Darauf können Sie sich verlassen.

07. August 2020

Finnentrop 2030: Mit Sicherheit

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300 aktive Feuerwehrfrauen und -Männer, 11 Löschgruppen (Einheiten), 22 Fahrzeuge, Öffnungszeiten: rund um die Uhr. Das sind die nackten Zahlen für die Feuerwehr der Gemeinde Finnentrop, die größte Hilfseinrichtung in der Gemeinde. Ob Feuer, Unfall, Hochwasser, umgestürzte Bäume, ob ausgelaufenes Öl oder hilfsbedürftige Person hinter verschlossener Tür – es lassen sich noch viele Beispiele für reale Einsätze nennen – immer sind unsere ausschließlich ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute zu Stelle. Und die verstehen was von ihrer Arbeit. Manches bringen sie aus ihren Berufen mit, aber vor allem nehmen sie in ihrer Freizeit an Aus- und Fortbildungen teil, und das nicht zu knapp. Dabei werden die Anforderungen immer höher, unsere Wehrleute stellen sich dem trotzdem. Wir sind diesen Aktiven größte Wertschätzung schuldig. Da ist es eine Selbstverständlichkeit, dass eine Kommune diesen Männern und Frauen Ausstattung und Ausrüstung zur Verfügung stellen muss, die diesem Engagement für uns alle, für unsere Sicherheit, entspricht. Dabei ist es in einer Flächengemeinde wie Finnentrop nicht immer leicht, 11 Standorte vorzuhalten (die Stadt Olpe kommt z.B. mit zweien aus), aber es gelingt: dank einer realistischen Wehr, die in ihren Forderungen maßvoll bleibt.Und wir versuchen mit unserem gemeinsam erarbeiteten Beschaffungsprogramm auch „dranzubleiben“, transparent und für alle nachvollziehbar. Das wird durch eine Grundzufriedenheit gelohnt, natürlich geht nicht immer alles schnell genug.Über die Jahre sind auch unsere Feuerwehrhäuser in „Schuss“ gebracht worden, zuletzt das in Rönkhausen. In Finnentrop entsteht gerade ein neues, modernes mit einem Standard, der weit in die Zukunft die Aufgabenwahrnehmung sichern sollte. Eine – noch gedankliche – Baustelle haben wir in Heggen, da muss ein neuer Stellplatz her, die Fahzeuge der jetzigen Generation passen nicht mehr in die „Garage“. Ein Anbau ist nicht mal so eben realisierbar, Pläne dafür liegen aber bereits vor. Auch in Schönholthausen sehe ich mittelfristigen Handlungsbedarf, die jetzige Unterbringung ist, wie man so schön sagt, optimierungsfähig.Jedenfalls werde ich auch zukünftig unsere Feuerwehr, unsere Feuerwehrfrauen- und männer bei ihrer Arbeit und Hilfsbereitschaft unterstützen. Mit Sicherheit!

06. August 2020:

Finnentrop 2030: Lebendige kommunale Partnerschaften

aus SWA
Diksmuide
Helbra

Genau 30 Jahre ist es her, als die deutsch-deutsche Freundschaft mit der Gemeinde Helbra in Sachsen-Anhalt – heute Teil der Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra – begründet wurde.Noch länger – seit 41 Jahren – gibt es die Partnerschaft mit der Stadt Diksmuide in Westflandern/Belgien. Deutsch-deutsches Verständnis fördern, Aussöhnung und Friedensarbeit leisten, das bedeutet mehr als aus touristischen Gründen unterwegs zu sein. Wer einmal das Denkmal „Trauernde Eltern“ von Käthe Kollwitz auf dem zu Diksmuide gehörenden Soldatenfriedhof in Vladslo gesehen hat, der hat auch eine Ahnung von dem Leid, das Krieg über die Menschen bringt. Wer sich im Mansfelder Land intensiver mit der jüngeren Geschichte befasst und sich den Menschen zuwendet, wird viel Verständnis für außerordentliche Lebensleistungen entwickeln, aber auch lernen, dass die wirtschaftliche Entwicklung nicht alle gleich begünstigt. In beide Richtungen sind dankenswerterweise Ehrenamtliche unterwegs, diese Freundschaften mit Leben zu füllen. Ich habe mich darüberhinaus immer auch persönlich engagiert. Auch zukünftig will ich Motor sein, darauf können Sie sich verlassen.

05. August 2020

Finnentrop 2030: Für weiteren naturnahen Gewässerausbau.

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Das gelungene Beispiel des Umbaus der Lenne im Bereich der „Thyssen-Wiesen“ in Bamenohl soll nur der Anfang sein. Was dort der Naherholung dient, hilft vor allem auch der Natur. Dieser Abschnitt des Flusslaufs wurde renaturiert, um wieder ein naturnahes Flussbett herzustellen. Dadurch wurden ein natürliches Abflussgebiet (Retentionsfläche) geschaffen und Strömungsgeschwindigkeiten reduziert, was einen Beitrag zum Hochwasserschutz in der Region leistet. Im Zusammenspiel mit der Förderung standortgerechter Pflanzen- und Tierarten wird das gesamte Gewässerökosystem widerstandsfähiger und langfristig anpassungsfähiger für weitere Veränderungen, auch infolge des Klimawandels.In einer Gewässerkooperation mit dem Ruhrverband werden wir noch andere solcher Maßnahmen umsetzen, noch andere Bach- und Flussläufe punktuell naturnah zurückbauen. Beim Ruhrverband sitzen die Fachleute, die uns beraten können, die die Fachplanungen leisten und Fördermittel akquirieren können. Unsere Ingenieure, die das auch mit Liebe machen würden, werden entlastet, denn sie haben eine Fülle anderer Aufgaben wahrzunehmen.Interkommunale oder überregionale Zusammenarbeit ohne Scheu zu suchen, das war, ist und bleibt eine wichtige Aufgabe, die ich im Interesse der Gemeinde Finnentrop auch zukünftig wahrnehmen möchte.

04. August 2020:

Finnentrop 2030: volle Kraft für Bildung!

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Über Schulen als Standortfaktor war hier schon mal die Rede. Aber als Schulträger hat eine Kommune, hat die Gemeinde, die Verpflichtung, allen Schulen optimale Lehr- und Lernmöglichkeiten zu geben. Das gilt für unsere sechs Grundschulstandorte genauso wie für die Bigge-Lenne Gesamtschule. Nach der Gesamtschule sind wir dabei, auch in den Grundschulen die Digitalisierung Einzug halten zu lassen. Das muss aber mit Maß geschehen, denn nicht alle Grundlagen lassen sich digital vermitteln.Aber auch die Betreuungsangebote und die Offene Ganztagsschule gehören dazu. Da geht es um Familienfreundlichkeit, um so Familie und Beruf besser vereinbaren zu können. Mitunter geht es aber auch darum, alle Kinder in die Bildungsgänge mitzunehmen, allen Kindern gleiche Chancen im Bildungssystem zu gewähren. Eher konservativen Kräften geht das alles zu weit, aber Politik muss die Veränderung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen akzeptieren und muss sie mit gestalten, statt sich nur einfach dagegen aufzulehnen.Ein Beispiel für den konstruktiven Versuch, Verhaltensmuster auch zu ändern, ist unser Plan, vor allem an den Grundschulen Hol- und Bringzonen einzurichten. Damit sollen die „Elterntaxis“ ein Stück von den Schulen ferngehalten werden. Gleichzeitig soll den Kindern aber auch noch ein Fußweg ermöglicht werden, der morgens schon soziale Kontakte bringt und sie körperlich ein wenig „auf Trab“ bringt, um sie im anschließenden Unterricht ausgeglichener sein zu lassen.Der Verantwortung als Schulträger gerecht bleiben, die Familien unterstützen und Kindern gleiche Chancen zu gewähren, das möchte ich auch in den nächsten Jahren verfolgen. Darauf können Sie sich verlassen.

03. August 2020

Finnentrop 2030: eine Gemeinde, in der das Klima geschont wird.

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Deutschland hat beim Klimaschutz schon viel erreicht: 2019 kamen rund 43 Prozent unseres Stroms aus erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne. Mit dem Klimaprogramm 2030 und dem neuen Klimaschutzgesetz soll der Ausstoß von Treibhausgasen verbindlich bis 2030 um 55 Prozent verringert werden. Wir steigen aus der Kohle aus, wollen mehr Gebäude energetisch sanieren und klimafreundliche Mobilität voranbringen und alle dabei mitnehmen.Das alles kann ein Land nur schaffen, wenn die kleineren Einheiten mitmachen. Das bedeutet für die Kommune eigene Anstrengungen, aber auch für jeden einzelnen von uns, dass er seine Verantwortung erkennt und mitzieht.Meine Ziel ist zeitnah die Erstellung eines „Masterplan Klimabündnis“ für die Gemeinde Finnentrop mit dem Ziel: „Finnentrop ist 2035 klimaneutral“. Hauptanliegen ist es, die Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen anzuregen. Deshalb habe ich im Februar das Klimabündnis für die Gemeinde Finnentrop ins Leben gerufen. Toll war festzustellen, dass daran doch so viele ernsthaftes Interesse zeigen. Darauf werde ich aufbauen und noch so manche Initiative lostreten.Schade, dass fast zur gleichen Zeit ein Leuchtturmprojekt, die Holzheizanlage im Zentrum, beendet wurde. Damit wurde auf ein kalkuliertes CO2 – Einsparpotential von gut 800 Tonnen/Jahr verzichtet. Es fehlt teilweise an der Erkenntnis, dass Klimaschutz auch Geld kostet. Aber auch Klimaveränderung wird noch viel, vermutlich sogar noch sehr viel mehr Geld kosten. Das zu erkennen, setzt voraus, dass man sich mit Klimafolgen und -anpassungsstrategien befasst, dass man über den Tag hinaus denkt, dafür reicht der Horizont bei manchem eben nicht.

02. August 2020

Finnentrop 2030: für eine fahrradfreundliche Gemeinde.

Bild könnte enthalten: im Freien und Natur

In dieser Hinsicht haben wir schon viel erreicht, mitunter war es mühsam und hat gedauert, aber wichtig war immer ein Plan, der dahinter steckt. Das Radwegekreuz Finnentrop mit dem Radbahnhof im Lennetal hat inzwischen überregionale Bedeutung, übrigens hatten wir stets ehrenamtliche Hilfe mit einem unglaublich engagierten Bernd Lubeley.Aber es gibt noch einiges zu tun, zu optimieren. Dazu zählt der Lenhauser Tunnel ebenso wie die Verbindung Lenhausen – Rönkhausen. Vor diesem Hintergrund ist es schön, dass wir das Problem Altfinnentrop zumindest planerisch gelöst haben.Verbessern möchte ich aber auch innerörtliche Nutzungen des Straßenraumes für Fahrradfahrer durch die Einrichtung von Fahrradspuren, die zumindest signalisieren, dass hier eine gleichberechtigte Nutzung für Fahrräder vorgesehen ist. Auch das Angebot an Fahrradstellplätzen ist verbesserter, immerhin habe ich persönlich dafür gesorgt, dass ein überdachtes Angebot im Lennepark entstanden ist.Zu den weiteren Fahrradwegen noch eine Bemerkung: als wir einen Schrittwechsel im Umgang mit Eigentümern oder Nutzungsberechtigten erwogen, wurde ich schon im Ansatz zurückgehalten und gebeten, doch die Dinge im Einvernehmen zu regeln. Das ist und war auch immer der Ansatz der von mir geführten Verwaltung. Wir haben dann weiter das Ziel mit Gesprächen verfolgt, das wird etwa der Jagd- und Sportschützenverein Frettertal bestätigen. Dieser Verein bekam am Schluss intern „die Enden nicht zueinander“. Befremdlich in diesem Zusammenhang, dass wir zuletzt im Rat dafür kritisiert wurden, nicht die Härte des Gesetzes angewandt zu haben, während gleichzeitig öffentlich „endlich faire Gespräche“ gefordert werden.Ich werde Lösungen auch weiterhin in offenen und fairen Gesprächen suchen, darauf können Sie sich verlassen.

01. August 2020

Finnentrop 2030: Ehrenamt unterstützen.

Na klar, in Wahlkampfzeiten eine selbstverständliche Forderung. Aber so etwas muss man in der Zwischenzeit auch leben. Was da z.B. unser Bürgerbusverein seit seinem Bestehen für die Bürgerinnen und Bürger geleistet hat: außerordentlich, ein toller Beitrag zur Solidarität mit den Mitmenschen und nachhaltig dazu. Von Anfang an bin ich als – unterstützendes – Mitglied dabei. Mitgliedschaften habe ich immer als persönlichen Beitrag zur Unterstützung ehrenamtlicher Initiativen oder Tuns aufgefasst. Ob Kulturgemeinde, Förderverein Seniorenhaus, Heimatbund Gemeinde Finnentrop, gerne unterstütze ich auch persönlich diese wichtige Arbeit mit meiner Mitgliedschaft.Auch meine Mitgliedschaften in fünf Schützenvereinen/-bruderschaften, zwei Sportvereinen, einem Tennisverein haben da ihren Ursprung. Dass ich einer politischen Partei (CDU) angehöre, ist weitestgehend bekannt. Aus Überzeugung gehöre ich aber auch der CDA (Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft) an, weil ich die dort vertretenen Positionen in der Gesellschaftspolitik wichtig finde.Politik betreiben heißt auch Empathie für Entwicklungen zeigen und selbst mit entsprechender innerlicher Begeisterung Entwicklungen steuern helfen. Dafür stehe ich auch in den nächsten Jahren. Darauf können Sie sich verlassen.

31. Juli 2020

Finnentrop 2030: Digital, nachhaltig und authentisch.

Dieses Motto ist – zugegeben – das Motto der REGIONALE 2025 für ganz Südwestfalen. Aber damit ist nur das Ziel vorgezeichnet. Den Weg müssen wir Kommunen gemeinsam, aber auch jede für sich gehen.Über die Digitalisierung wird viel gesprochen. Aber man muss vor allem offen dafür sein zu erkennen, dass damit viele Möglichkeiten zur Unterstützung der medizinischen Versorgung, der Mobilität, der älteren Generation eröffnet werden. Auch in der Verwaltung kann die Digitalisierung helfen, das Angebot noch bürgerfreundlicher zu verbessern. Da können Ressourcen geschont werden, da wird manche Form der interkommunalen Zusammenarbeit erst möglich.Wie das Beispiel der Videokonferenz zeigt, geht manches schneller und effektiver unter Einsparung von Wegen, damit an Aufwand und Zeit. Familienfreundlich Arbeitsplätze im Homeoffice können verstärkt angeboten werden, damit der öffentlich Dienst weiter gute Mitarbeiter findet.Die Digitalisierung hat viele Facetten, die lassen sich in der gebotenen Kürze hier nicht abhandelnJedenfalls werde Ich das Thema vorantreiben, darauf können Sie sich verlassen.

30. Juli 2020

Finnentrop 2030: Moderne Veranstaltungsformate.

Schon in den letzen Jahren haben wir modernere Veranstaltungsformate entwickelt. Ein Bürgermeister ist auch für das Image einer Gemeinde verantwortlich. Erfolgreiches fortsetzen, aber immer wieder Neues wagen und Bürgerinnen und Bürger in die Zukunft mitnehmen, das bleibt mein Ziel in den nächsten Jahren. Darauf können Sie sich verlassen.

29. Juli 2020

Finnentrop 2030: Solide Finanzpolitik.

Bild könnte enthalten: Text „der Jahresab- Überschuss Finanzen Überaus erfreulich 2019: 3,490 Mio. meinde den größten Überschuss seit Einführung des an die kaufmännische Buchführung angelehnten (Neues Kommunales Finanzmanagement) im Überhaupt letzten finanziell erfolgreich laufen: Überschuss Jahresergeb nis jetzt vierten Mal in erzielt, nach mit 340, Mio. €, mit 0, 406 Mio. € und 0,660 Mio. € Und das alles, obwohl zahlreiche Vor- haben in der Gemeinde realisiert wur- den werden, z.B. Sanierung des Zentrums Mio. € ein neues Feuerwehrhaus in Finnentrop, Radwege, andere mehr. Eigentlich die Gemeinde für die Zu- gut gerüstet, wenn da nicht Corona wäre....“

Zu meinen Aufgaben habe ich unter anderem immer eine solide Finanzpolitik gezählt. Ich habe mich da über viele Jahre auch überregional bei dem Thema Finanzausstattung der Kommunen engagiert. Viel kann man „zuhause“ erreichen, allerdings sind Kommunen auch davon abhängig, dass die Anteile an den Steuern auch den immer mehr werdenden Aufgaben folgen. Das ist kein einfaches Thema, weil man das innerhalb der eigenen Kommune kaum transportieren kann, die Diskussionen und Gespräche andernorts geführt werden müssen und man fachlich immer auf der Höhe sein muss. Vieles hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt – nicht zuletzt dank einer Ministerin, die aus der kommunalen Arbeit kommt. Es bleibt aber noch einiges zu tun, etwa – um ein Beispiel zu nennen – bei der Finanzierung von Asylbewerbern, deren Verfahren rechtskräftig abgeschlossen ist. Wir verstehen nicht, warum wir eine Kostenerstattung nur bis zu drei Monaten nach Rechtskraft der Ablehnung der Anerkennung bekommen, danach die Kommune die Lasten alleine tragen muss. Wir sind für Abschiebungen nicht zuständig, wir sind auch für weitergehende Duldungen nicht verantwortlich, müssen aber die Kosten tragen. Das widerspricht dem Grundsatz, dass Finanzverantwortung auch der Aufgabenverantwortung folgen muss. Deshalb fordern wir auch für diese Fälle Kostenerstattung.

28. Juli 2020

Finnentrop 2030: Haltepunkt für überregionalen IC.

Bild könnte enthalten: im Freien, Text „Finnentrop 2030: C-Verbindung und Halt 528134-0 WUTE“

Natürlich zeigt das Bild unten keinen IC. Vielmehr ist das ein etwas nostalgischer Rückblick auf das 150-jährige Jubiläum der Ruhr-Sieg-Strecke im Jahre 2011.Aber mein Blick geht auch längst wieder nach vorne. Seit Jahren kündigt die Bahn an, auf der Ruhr-Sieg-Strecke einen IC einzusetzen, der attraktive und bequeme Direktverbindungen zwischen Frankfurt am Main, Dortmund, Münster und der Nordseeküste herstellen soll. Jetzt ist der Start für Ende 2021 angekündigt. Seit Anfang an bemühen wir uns intensiv darum auf jeden Fall als Haltepunkt berücksichtigt zu werden und weisen natürlich auf unsere Gemeinde, aber auch auf den gesamten Biggeraum mit der Nebenstrecke nach Olpe und die Kommunen Eslohe und Sundern als Einzugsbereiche hin. Als langjähriger Inhaber einer Bahncard weiß ich die Möglichkeit, mit der Bahn zu fahren, zu schätzen. Mit dem Abellio bin ich schon ganz zufrieden. Aber die Verbindungen nach Münster oder Frankfurt sind optimierungsfähig. Es täte dem Standort Finnentrop gut, in beide Richtungen noch besser angebunden zu sein. Wir haben viel für die Infrastruktur am und um den Bahnhof getan, nicht zuletzt mit den P+R-Plätzen im Lennepark. Ich werde nicht nachlassen, bei der Bahn vorstellig zu werden, hartnäckig und – wie ich finde – mit guten Argumenten für Finnentrop.

27. Juli 2020

Finnentrop 2030: Für mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum.

Bild könnte enthalten: Text „Finnentrop 2030 Für mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum“

Wer ärgert sich nicht darüber: hier eine leere Chipstüte, dort ein achtlos weggeworfener Zigarettenstummel. Warum lassen wir uns das eigentlich gefallen? Warum sieht z.B. die noch recht neue Bahnüberquerung in Finnentrop nicht mehr neu aus? Warum muss die Gemeinde – was sie ja auch tut – eigentlich jemanden mit der täglichen Reinigung beauftragen? Gäbe es insgesamt mehr Verantwortungsbewusstsein für das Umfeld, würden wir uns alle wohler fühlen.Die Antwort kann nur heißen: da muss ein neuer Bußgeldkatalog her, da muss mit höheren Verwarnungsgeldern geahndet werden, wenn jemand zu Lasten der Allgemeinheit handelt. Das ist nicht unbedingt populär, aber dringend erforderlich.Also, ich werde mich nach einer erfolgreichen Wahl dafür einsetzen, dass nicht nur verstärkte Kontrollen, sondern zusätzliche Ahndungen mit erhöhten Verwarnungsgeldern erfolgen. Darauf können Sie sich verlassen!

26. Juli 2020:

Finnentrop 2030: Schulen sind Standortfaktor.

Bild könnte enthalten: Text „Finnentrop 2030: Schulen sind Standortfaktor E -mc“

Eigentlich eine Binsenwahrheit. Wie aber ist die kommunalpolitische Realität? Solange alles (scheinbar) läuft, ist das Interesse eher – vorsichtig ausgedrückt – zurückhaltend. Aber wehe, wenn etwas (scheinbar) nicht läuft, dann kann die Aufregung schon mal groß sein.Die letzten 10 Jahre waren für uns – was die weiterführende Schule angeht – nicht immer leicht. Von außen geblockt, von innen fehlende Unterstützung, in diesem Spannungsfeld wurde die Gesamtschule aufgebaut. Heute kann ich sagen: und wie!Toll, was da vor allem in jüngster Zeit an Aufbauarbeit geleistet worden ist. Der Schulleitung, dem ganzen Kollegium sei Dank. Und so gehen wir beruhigt in das kommende Schuljahr. Wir brauchen aber Empathie und Unterstützung auch in der Zukunft. Ich stehe jedenfalls für vollen Einsatz auch in den nächsten Jahren. Die eigene Oberstufe ist und bleibt das Ziel.Zum Thema Schule ist das noch längst nicht alles – nur für heute!

25. Juli 2020

Finnentrop 2030: Interkommunale Zusammenarbeit ist und bleibt selbstverständlich.

ZAKO: Verträge unterzeichnet

Interkommunale Zusammenarbeit hat für mich und die Gemeinde Finnentrop Tradition, immer da, wo es Sinn macht. Das Beispiel ZAKO – unten – ist schon fünf Jahre alt, aber selbstverständlich sind wir dem „Zweckverband Abfallbeseitigung im Kreis Olpe“ beigetreten, der übrigens bei der Gestaltung der Einsammlung dem „Finnentroper Modell“ folgte. Weitere Beispiele für Zusammenarbeit mit anderen Kommunen? Der SauerlandRadring, da arbeiten wir mit Eslohe, Meschede, Schmallenberg und Lennestadt zusammen. Die REGIONALE 2013 und jetzt 2015: in der LenneSchiene Zusammenarbeit mit sieben Kommunen von Schmallenberg bis Iserlohn. LEADER-Region LenneSchiene: Zusammenarbeit mit Plettenberg, Werdohl, Altena, Nachrodt-Wiblingwerde und Iserlohn. Musikschule: Musikschule Lennetal e.V., gemeinsam mit Plettenberg, Werdohl, Altena und Neuenrade. Sparkasse „Mitten im Sauerland“, Zweckverband mit Eslohe, Meschede und Schmallenberg. Feuerwehr: Gemeinsame Anschaffung und Betrieb eines Abrollbehälters „Gefahrgut“ gemeinsam mit Kirchhundem und Lennestadt.Da brauche ich nun wirklich keine Nachhilfe von jemandem, der den Menschen etwas anderes weismachen will.Und schließlich: selbst bin ich auch interkommunal unterwegs, z.B. als Sprecher der CDU-Gruppe in der Arbeitsgemeinschaft des Städte- und Gemeindebundes hier im ganzen Regierungsbezirk und schließlich als Vizepräsident unseres kommunalen Spitzenverbandes.

24. Juli 2020

Finnentrop 2030: Kultur fördern.

Bild könnte enthalten: 6 Personen, einschließlich Dietmar Heß, Text „Finnentrop 2030: Kultur ördern“

Die Lebensqualität in unserer Gemeinde wird ganz wesentlich auch von breiter Kulturarbeit geprägt. Da ist zunächst die Kulturgemeinde, an die man denkt. Aber da sind auch die Chöre, die Orchester, die Spielmannszüge, die Theatervereine, die Heimatvereine, der Heimatbund Gemeinde Finnentrop und einige andere, die als Akteure oder Veranstalter für ein reiches kulturelles Leben in der Gemeinde sorgen. Das erscheint uns häufig so selbstverständlich, aber gerade in der jüngsten Zeit hat sich wieder bewahrheitet: man lernt Dinge erst richtig schätzen, wenn sie nicht (mehr) da sind.Darum werde ich auch zukünftig mit aller Kraft dafür stehen, diesen Teil des Miteinanders in unserer Gemeinde wertzuschätzen und die kulturelle Arbeit, wo immer es geht, zu unterstützen.

23. Juli 2020

Finnentrop 2030: Wirtschaft unterstützen – Arbeitsplätze schaffen.

Bild könnte enthalten: Berg, im Freien und Natur, Text „Finnentrop 2030 Arbeitsplätze schaffen“

Das Bild von Hans Blossey ist veröffentlicht erst im Dezember 2018 und zeigt den Industriepark Wiethfeld bei Heggen. Atemberaubend, was sich seitdem dort getan hat. Fast alle Grundstücke sind bebaut und wir sind dabei, mit der Bezirksregierung über eine Erweiterung zu sprechen.Ich will an dieser Stelle gar nicht ausführen, wie viel Kraft der Weg bis zur Erschließung verlangt hat – jedenfalls haben wir mit diesen äußeren Rahmenbedingungen dazu beigetragen, dass viele Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden konnten.Auch wenn es schwierig bleibt – auch zukünftig stehe ich für eine bedarfsgerechte Entwicklung von Unternehmen in unserer Gemeinde – vorausschauend und nachhaltig und das zu Bedingungen, die unseren Nachteil durch die Lage im Raum (Autobahnentfernung) ausgleicht.

22. Juli 2020

Finnentrop 2030: Sport bewegt die Gemeinde

Bild könnte enthalten: Dietmar Heß, steht und im Freien, Text „Finnentrop 2030: Sport bewegt die Gemeinde“

Schon heute sind wir eine sportliche Gemeinde. Da gibt es aktuell einen neuen Oberligisten im Fußball: natürlich sind wir alle stolz auf das von der SG Finnentrop/Bamenohl Erreichte, auf ein solches sportliches Aushängeschild, das in die ganze Region hinein wirkt. Aber wir sollten viele andere Vereine und sportlichen Erfolge darüber nicht vergessen. Spektakulär sind auch Erfolge im Rhönrad, im Schwimmen und in vielen anderen Bereichen der Palette an Sportarten, die hier von Ehrenamtlichen angeboten und organisiert werden.Auch die Dichte unserer Sportstätten kann sich sehen lassen, ob Kunstrasenplätze, Sporthallen oder die (privaten) Tennisplätze. Mit FINTO und Lehrschwimmbecken Fretter stellt die Gemeinde zwei Bäder zur Verfügung, wo gibt es das in Kommunen unserer Größenordnung noch. Die Radwege werden längst nicht mehr allein von Radfahrern genutzt, sondern auch zum Joggen, Inline-Skaten, Nordic Walking oder einfach zum Wandern und Spazierengehen. Gerade in dieser Corona-Zeit sind mir so viele Menschen begegnet wie nie zuvor. Das alles müssen wir pflegen und weiter ausbauen.Aber gerne werde ich helfen, vor allem eine Lücke zu schließen: im Bereich Schönholthausen-Ostentrop soll mit einem neuen Sportlerheim auch eine kleine Turnhalle entstehen. Dieses Vorhaben von RWO unterstütze ich gerne und werde gemeinsam mit den Verantwortlichen nach einer geeigneten Finanzierung suchen. Zu den Radwegen später mehr.

21. Juli 2020

Finnentrop 2030: Finnentrop soll in den nächsten Jahren weiter aufblühen. Einzelne Grünflächen, Kreisverkehrsinsel und Straßenbegleitgrün haben wir schon zu Blumenwiesen umgestaltet. Das verschönert nicht nur das Straßenbild, verbessert nicht nur das Mikroklima, sondern schafft vor allem Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Auch das Wohlbefinden der Menschen lässt sich so nachweislich steigern. Das muss konsequent ausgeweitet werden, erfordert aber auch Verständnis bei Anliegern.Zum Wohlbefinden der Menschen trägt auch eine Umgestaltung städtebaulich markanter Flächen im öffentlichen Raum zu attraktiven Aufenthaltsbereichen bei, ein Thema, das ich weiter forcieren möchte. Dazu gehört auch der Mut, Skulpturen, Brunnen und andere gestaltende Elemente zu errichten. Letztlich geht es um das Zusammenspiel von Gestaltung, Nutzung und sozialer Funktion. Es war in der Vergangenheit schon mitunter schwierig, z.B. nur die Gestaltung von Kreisverkehren zu initiieren. Also, packen wir’s an.

20. Juli 2020:

Bild könnte enthalten: Dietmar Heß, steht, Brille, Bart, Text und im Freien

Finnentrop 2030: Die seit vielen Jahren gut funktionierenden Grünflachenpatenschaften möchte ich erweitern um sog. „Bunt“-Flächenpatenschaften, das heißt, die Gemeinde soll Bürger/-innen zusätzlich bei der ehrenamtlichen Anlegung und Pflege gestalteter blühender Flächen unterstützen. Zum „Aufblühen“ gehört noch einiges mehr, dazu später an dieser Stelle.

19. Juli 2020

Bild könnte enthalten: Dietmar Heß, Brille und Nahaufnahme, Text „Finnentrop gewinnt!“

Unser großer Schatz in Finnentrop sind unsere vielen Orte. Was dort von Vereinen, Kirchengemeinden, Nachbarschaften und anderen ehrenamtlichen Initiativen alles organisiert wird, ist phänomenal. Eine Kommune muss solche örtlichen Aktivitäten unterstützen. Sie erhalten die Lebensqualität. Nicht zuletzt Corona hat gezeigt, dass sich mitmenschliche Solidarität am ehesten in den kleinen Einheiten findet. Hier finden die Menschen Heimat, gut, dass dieser Begriff neu belebt worden ist.Wer die Entwicklung aufmerksam beobachtet hat, wird feststellen, dass sich nicht nur in Finnentrop (Tallage, Zentrum) viel getan hat, sondern auch unsere Dörfer in den letzten Jahren verstärkt profitiert haben. Und was in Weringhausen (Ortsdurchfahrt und Schützenhallenvorplatz), Ostentrop (Duarphius), Fretter (Ruhrmanns Teich), Serkenrode (Dorfplatz) begonnen hat, wird in Schöndelt (Mehrgenerationenspielplatz und Vorplatz Bürgerhaus) fortgeführt. Aktuell hoffen wir auf die Möglichkeit des Erwerbs des ehem. Pastorats in Schönholthausen. Dies soll ausschließlich dörflichen Zwecken und Aktivitäten zur Verfügung gestellt werden. Vor allem aber könnten wir „Pastors Garten“ zum Dorfplatz umgestalten. Weitere kleinere Vorhaben befinden sich in der „Pipeline“.Alle Vorhaben sind nur umsetzbar, wenn sie mit den Orten abgestimmt sind und örtliche Akteure auch dauerhaft einbezogen werden. So war es und ist es mit der ehemaligen Schule in Serkenrode (Freizeit- und Bildungsstätte) und dem Bürgerhaus in Schöndelt, so ist es mit dem Dorfhaus in Ostentrop, übrigens aber auch mit den Vereinsheimen der sporttreibenden Vereine.Finnentrop – 2030: Jede Chance, eine örtliche Entwicklung vorantreiben zu können, muss beim Schopfe gefasst werden. Mit der Verwaltung habe ich das IKEK (Integriertes kommunales Entwicklungskonzept) initiiert, viele Bürgerinnen und Bürger haben mitgewirkt, jetzt muss es auch konsequent weiter umgesetzt werden. Neue Ideen sind jederzeit willkommen – diese Entwicklung will ich weiter vorantreiben.

18. Juli 2020:

Morgen sind es noch acht Wochen bis zu den Kommunalwahlen in NRW, damit auch bis zur Bürgermeisterwahl in Finnentrop.Erneut bewerbe ich mich um dieses Amt, weil ich noch immer mit Begeisterung dabei bin, diese Gemeinde mit den vielen Akteuren vor Ort weiter zu entwickeln und dabei voller Ideen bin.Ab morgen werde ich mich dazu in lockerer Reihenfolge zu Wort melden.Finnentrop 2030 – auch in den nächsten Jahren soll die Gemeinde mit Schwung, modern und innovativ entwickelt werden.